Manfred Sengelmann: „Fuhlsbüttel, das ist mein Stadtteil“

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Manfred Sengelmann auf der Ratsmühlendammbrücke, der im Kapitel „Alster“ einige Bilder gewidmet sind Foto: oj

„Hamburg-Fuhlsbüttel – Von Alster bis Zeppelin in alten Fotografien“ heißt der neue historische Bildband

Olaf Jenjahn
Fuhlsbüttel
Manfred Sengelmann hat sein drittes Buch über den Stadtteil Fuhlsbüttel geschrieben. In „Hamburg-Fuhlsbüttel – Von Alster bis Zeppelin in alten Fotografien“ spannt der Hobby-Historiker den Bogen zu seinem ersten Werk. Im Jahre 2004 brachte Manfred Sengelmann ein erstes Buch über Fuhlsbüttel heraus. In „Zeitsprünge“ stellte er damals historische und aktuelle Ansichten im Stadtteil gegenüber. Später fragte der Verlag nochmals an, 2012 kam ein Archivbuch mit Fotografien aus den 1960er Jahren hinzu. „Allerdings konnte ich damals unzählige Bilder nicht unterbringen“, erklärt der Hobby-Historiker. Dementsprechend dankbar nahm er das dritte Angebot an, ein weiteres Archivbuch zu veröffentlichen. „Hamburg-Fuhlsbüttel – Von Alster bis Zeppelin in alten Fotografien“ liegt nun vor. „Nun konnte ich den Teil abdecken, der im ersten Archivbuch unveröffentlicht blieb“, freut sich Manfred Sengelmann. Und so kommen neben Alster und Zeppelin auch Bilder zum Vorschein, die alte Bauernhäuser, die Feuerwehr, Kirchen und auch Santa Fu zeigen. Emotionale Augenblicke hält das Kapitel „Glücksmomente“ bereit. Auch die wenigen vorhandenen Fotografien des Gasometers sind sehr interessant.

In Fuhlsbüttel groß geworden

Bei der Sichtung tausender Fotografien und Dias fiel Sengelmann auf, dass er hauptsächlich Naturfotos, weniger historische Aufnahmen aus Fuhlsbüttel besaß. Er fragte herum und kam so zu noch mehr Aufnahmen, auch viele historische Bilder wurden ihm zur Verfügung gestellt. „Ich bekam sogar Fotos, obwohl ich noch nicht gefragt hatte“, erzählt. Neuigkeiten verbreiten sich schnell in Fuhlsbüttel: „Ich glaube, hier braucht man gar kein Internet, so schnell geht das“, fügt Sengelmann hinzu. Die Liebe zum Stadtteil ist schnell erklärt. „Ich bin in Fuhlsbüttel groß geworden, im Woermannsweg. Mit der Hochzeit zog ich dann nach Groß Borstel. Heute bin ich immer noch zwei-, dreimal in der Woche in Fuhlsbüttel. Das ist mein Stadtteil“, sagt Sengelmann, der sich im Bürgerverein engagiert. „Hier ist alles abwechslungsreich. Es gibt gute Einkaufsmöglichkeiten, charmante Cafés und Restaurants, Ausflugsziele und jede Menge Grünflächen. Was fehlt, ist ein Kino“.

Manfred Sengelmann: Hamburg-Fuhlsbüttel – Von Alster bis Zeppelin in alten Fotografien. 128 Seiten, ca. 160 Abbildungen, Format 17,0 x 24,0 cm, Hardcover, ISBN 978-3-95400-806-3, Preis 20 Euro
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