Norderstedter Verein sucht Sponsoren für Kickermobil

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Wolfang Banse, Jason und Jené Halabi (v.l.) üben schon einmal fürs erste Turnier: Auf den mobilen Kickern sollen Norderstedter Firmen werben können Foto: Nowatzky

Beim gemeinsamen Spielen spielt die Religion für Jugendliche keine Rolle

Norderstedt Jason ist 16 Jahre alt und findet Kickern cool. Am liebsten gemeinsam mit vielen anderen Jugendlichen. „In unserer Vorbereitungsklasse waren Muslims, Christen und andere immer getrennt. Nur beim Kicker waren wir alle zusammen“, erzählt der Schüler. Darauf bauen auch Wolfgang Banse und Jené Halabi. Sie wollen mit dem Förderverein „Offene Jugendarbeit“ insgesamt acht Kicker für die Jugendlichen in ganz Norderstedt anschaffen.

„Soziales Verhalten lernt man nebenbei“


Die Idee ist einfach: Acht Kicker und ein Anhänger wollen die beiden kaufen und dann für Vereine, Schulen, Jugendeinrichtungen oder andere Clubs in der Stadt kostenfrei zur Verfügung stellen. „Kickern führt Jugendliche und Kinder zusammen. Egal woher sie kommen. Und soziales Verhalten lernt man beim Kickern ganz nebenbei“, meint der ehemalige Polizist Banse, seit vielen Jahren in der Norderstedter Jugendarbeit aktiv. „Die Stimmung bei den Kickerturnieren ist immer einzigartig. Fairness ist dabei ganz normal“, unterstützt auch Halabi, der schon in Hamburg Kickerturniere für Schüler organisierte. „nokitu“ – Norderstedter Kicker Tuniere – heißt die neue Internetseite, mit der der Förderverein für sein Projekt wirbt, ein erstes Turnier wird es im November an der Grundschule Falkenberg für alle Norderstedter Grundschüler geben, 2017 eines für die älteren Schüler Norderstedts. Dauerhaft möchte der Verein aber mehr Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zum gemeinsamen Kickern geben, ein Turnier an einem festen Platz ist Wolfgang Banse und Jené Halabi zu wenig. Deswegen wollen sie mit dem deutschlandweit ersten „Kickermobil“ starten. Ihre Idee: Die Tische werden von Norderstedter Unternehmen gesponsort. Mit Firmenaufdruck auf allen vier Seiten kostet ein Tisch 1.300 Euro, schon jetzt haben sich die ersten Interessenten gemeldet. Dazu soll ein Anhänger finanziert werden. „Für 4.000 Euro bekommen wir einen Anhänger für alle acht Tische, außen können auch hier die Sponsoren werben“, stellt sich Halabi vor. Wie auch die Jugendarbeit in der Stadt will der Verein in eine neue Richtung – stärker als bisher dorthin, wo die Jugendlichen sind. (now)

Kontakt: Jené Halabi, Telefon 040 / 79 02 81 09, info@nokitu.de
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