Nordex investiert in Hamburg

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Senator Frank Horch (2.v.r.) und weitere Honoratioren beobachten Lars Bondo Krogsgaard, den Nordex Vorstandsvorsitzenden, bei der Versenkung der Zeitkapsel in den Grundstein Foto: Krause

Windkraftanlagenhersteller legt Grundstein für Erweiterungsbau an der Langenhorner Chaussee

Von Franz-Josef Krause
Langenhorn
Senator Frank Horch bezeichnete bei der Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Nordex an der Langenhorner Chaussee Hamburg als die „Windhauptstadt Europas“. Dieser Titel ist der Tatsache zu verdanken, dass Nordex, einer der bedeutendsten europäischen Windkraftanlagenbauer, Anfang 2011 seinen Hauptsitz nach Hamburg verlegt hat. Dort war bereits 2009 ein optisch außerordentlich prägendes Verwaltungsgebäude, das „Nordex-Forum I“ entstanden. Die Nordex-Gruppe hat bisher Windkraftanlagen mit mehr als 20 Gigawatt (20 Milliarden Watt) Windenergieleistung in über 25 Märkten installiert. Nordex und Acciona Windpower erzielten im Jahr 2015 einen kombinierten Umsatz von 3,4 Millarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 5.000 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA und in Kürze auch in Indien. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 1,5- bis 3,6-MW-Klasse, die auf Marktanforderungen in entwickelten Märkten und Schwellenländern spezifiziert sind. Besondere Expertise hat das Unternehmen bei Windkraftanlagen, die in besonders heißen Ländern mit Sandstürmen, Strom erzeugen. Während die Produktion in Deutschland in Rostock konzentriert ist, arbeiten der Vorstand und die Verwaltung von Hamburg aus.

1.300 Arbeitsplätze in Langenhorn

Seit seiner Gründung 1985 in Dänemark hatte das Unternehmen eine wechselvolle Geschichte, die Turbulenzen mit einschloss. Führend in der Stromerzeugung aus Windkraft ist China, gefolgt von den USA, Deutschland, Indien und Spanien. Ein Markt, davon ist man bei Nordex überzeugt, der noch viel Wachstumspotential hat. Der Erweiterungsbau in Langenhorn ist ein sichtbares Zeichen für die Standortverbundenheit des international agierenden Unternehmens. Er wird auf rund 12.000 Quadratmetern Raum für bis zu 600 Arbeitsplätze bieten. Damit gibt es in Langenhorn bei Nordex insgesamt 1.300 Arbeitsplätze. Wie schon der erste Bauabschnitt, wird auch der Neubau nach Fertigstellung verkauft und dann langfristig angemietet.
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