SPD-Politikerin Fedrowitz hat viel vor

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Stefan Weber gratuliert Katrin Fedrowitz aus Norderstedt zur Nominierung für den Wahlkreis Norderstedt bei der Landtagswahl 2017 Foto: Fuchs

Norderstedter Abgeordnete und Parteichefin zum zweiten Mal nominiert

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt
Mit großer Mehrheit haben die Delegierten der SPD Katrin Fedrowitz als Kandidatin für die Landtagswahl am 7. Mai nächsten Jahres für den Wahlkreis Norderstedt gewählt, zu dem auch die umliegenden Dörfer Tangstedt, Wakendorf II, Winsen, Oersdorf, Kattendorf und Kisdorf gehören. 37 Ja-Stimmen und zwei Nein Stimmen bei einer Enthaltung erhielt die 43 Jahre alte Norderstedter SPD-Vorsitzende, was einem Zuspruch von 92,5 Prozent entspricht. Für Fedrowitz ist es die zweite Landtagskandidatur. 2012 unterlag sie mit 1552 Stimmen Rückstand gegen die CDU-Kandidatin Katja Rathje-Hoffmann aus Nahe, was 3,9 Prozentpunkten Rückstand entsprach. Im Januar rückte Fedrowitz für Olaf Schulze in den Landtag, der zum Bürgermeister von Geesthacht gewählt wurde. „Ich freue mich sehr über diese Bestätigung meiner politischen Arbeit“, sagte die frisch gekürte Kandidatin. Sie setze darauf, im zweiten Anlauf direkt in den Landtag gewählt zu werden. Falls das nicht klappen sollte, rechne sie dieses Mal als Abgeordnete mit einem Listenplatz unter den ersten 16 Plätzen auf der SPD-Landesliste, die im Januar festgelegt wird. Das hätte 2012 gereicht, um in den Landtag einzuziehen. Seinerzeit stand sie als Neuling nur auf Rang 20 der SPD-Landesliste. Ihren Wählern verspricht sie, „sich Zeit zu nehmen für die Menschen, ihnen zuzuhören und ihnen nichts zu versprechen, was man nicht halten kann. Das macht ehrliche Politik aus.“ Ihr Schwerpunkt sei die Wirtschaftspolitik, berichtet Fedrowitz. In Kiel gehört sie dem Wirtschafts- und Petitionsausschuss an. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Wahlkreis Norderstedt in Kiel eine starke Stimme hat“, versprach sie den Delegierten. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, bedarf es guter beruflicher Qualifizierung. „Deshalb brauchen wir eine gute frühkindliche Bildung, gute Schulen, gute Ausbildung sowie gute Fort- und Weiterbildungsangebote.“ Fedrowitz ist in Norderstedt aufgewachsen, arbeitete bis zu ihrem Einzug in den Landtag als Bürovorsteherin in einer Notariatskanzlei Ihr Hobby ist das Sportschießen.
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