Weniger Flüchtlinge in Hamburg

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„Wohnen“ auf dem Parkplatz. Geplant ist, das Containerdorf Ende 2017 zurückzubauen und den Platz am Kiwittsmoor seiner ursprünglichen Bestimmung zu übergeben Foto: fjk

Ende der Containerunterbringung naht

Langenhorn Jan Pörksen, Staatsrat der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration ist in Hamburg einer der Politiker, der sich bezirksübergreifend mit der Gesamtproblematik der in Hamburg Asyl suchenden Menschen beschäftigt. War es in der zurückliegenden Zeit notwendig, unorthodox Flächen zu nutzen und dort die Wohnungslosen in aufgestellten Containern unterzubringen, zeichnet sich nun eine Entspannung ab. Deshalb wurde im „Arbeitskreis öffentliche Unterbringung“ darüber nachgedacht, wie in Hamburg auf die erwartete Bedarfsveränderung reagiert werden soll. Anders als zum Beispiel im Langenhorner Jugendpark oder in Hummelsbüttel am Ring 3, wo in der zurückliegenden Zeit zu den bereits vorhandenen Gebäuden neue zusätzliche Wohneinheiten entstanden sind oder alte Gebäude ersetzt wurden, gibt es auch Flächen, die mit gemieteten Containern auf gemieteten Grundstücken als Wohnunterkünfte hergerichtet wurden. Hier bietet sich vorrangig ein Rückbau an, wenn der Bedarf rückläufig ist. Unter diesem Aspekt hat Jan Pörksen, Staatsrat der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, in einem Expertengremium von der Planung berichtet, die frühere P+R Fläche am U-Bahnhof Kiwittsmoor nur noch bis Ende 2017 als Standort eines Containerdorf zu nutzen (das Wochenblatt berichtete). Gleiches gilt auch für die Containerunterkunft auf dem Hof der ehemaligen Schule Flughafenstraße mit 208 Plätzen. Voraussetzung aller diesbezüglichen Planungen ist, dass sich an der heute erwarteten Entwicklung nichts ändert. Die Expressunterkünfte an der Flughafenstraße / Ohkamp, die Quantum dort für 580 Menschen bis Herbst 2017 errichten will, sollen, so wurde versichert, vorrangig an Menschen aus regionalen Asylunterkünften vergeben werden. (fjk)
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