118 Einsätze in Hamburg

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Die Feuerwehr war am Freitagabend im Dauereinsatz in Sachen Unwetter Foto: rtntvnews

Unwetter trifft besonders Helmut-Schmidt-Airport. 1500 Passagiere waren betroffen

Langenhorn Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll, Züge und Flüge fielen aus: Das Unwetter mit Starkregen und vielen Blitzeinschlägen hat am Freitagabend für zum Teil massive Behinderungen und einen Dauereinsatz der Hamburger Feuerwehr gesorgt. Nach Behördenangaben kam es zu 118 wetterbedingten Einsätzen. Zeitweise seien zusätzlich zur Berufsfeuerwehr auch 32 freiwillige Wehren unterwegs gewesen. Der Nordosten der Stadt war das Haupt-Einsatzgebiet. In Langenhorn lief nach den starken Niederschlägen ein Regenrückhaltebecken über und setzte einige Kleingartenparzellen unter Wasser.
Besonders betroffen war auch der Helmut-Schmidt-Airport. Nach Angaben von Flughafen-Sprecherin Stefanie Harder mussten 14 Ankünfte und 15 Abflüge gestrichen werden. Insgesamt 1500 Passagiere waren betroffen. Zeitweise mussten Passagiere während des Gewitters nach der Landung auch in den Maschinen ausharren, da Gefahr für Mitarbeiter auf dem Rollfeld sowie die Fluggäste bestand. 137 Flugreisende verbrachten danach die Nacht auf Feldbetten im Terminal.
Ein Blitzschlag löste eine Stellwerkstörung aus, danach gab‘s einen Bus- und Taxi-Ersatzverkehr zwischen Barmbek und Wandsbek Gartenstadt auf der Linie U 3. Auf der U 2-Strecke Billstedt bis Mümmelmannsberg gab es auch einen Ersatzverkehr. Zudem löste ein Blitzschlag einen Schwelbrand in Billstedt mit zwei Verletzten aus. (wb)
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