Ermittlungen nach Feuer

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Rund 120 Feuerwehrkräfte aus fünf Wehren bekämpften den Brand in Quickborn Symbolfoto: thinkstock

Doppelhaus in der Feldstraße abgebrannt. Schaden von rund 250.000 Euro

Quickborn Nach einem Feuer in einem Doppelhaus am vergangenen Donnerstag in der Feldstraße ist der Brandort für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt. Die Brandursache war bei Redaktionsschluss noch unklar. Deshalb wollte die Kriminalpolizei Pinneberg einen Sachverständigen hinzuziehen. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Brand in der Küche, die sich im Erdgeschoss befindet, entstanden ist. Meldungen, dass es zu einer Explosion gekommen sei, konnten bisher von der Polizei nicht bestätigt werden. Da sich das Feuer im gesamten Haus ausgebreitet hat, geht die Kriminalpolizei derzeit von einem Schaden von rund 250.000 Euro aus. Eine Bewohnerin, eine 79-jährige Rentnerin, wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Außerdem wurde ein Kamerad der Feuerwehr verletzt. Die Einsatzkräfte konnten mehrere Tiere, unter anderem eine Katze, retten. Andere Kleintiere sowie ein Hund verendeten in dem Gebäude.

Wintereinbruch behindert Löscharbeiten


Rund 120 Feuerwehrleute aus fünf Wehren der Umgebung waren mehr als fünf Stunden im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil es zum Zeitpunkt des Brandes sehr kalt war und das abfließende Löschwasser auf den Wegen gefror. Ein Hydrant musste zu Beginn der Brandbekämpfung aufgetaut werden. Der Bauhof versorgte die Feuerwehrmitglieder mit Streusalz, dennoch rutschte ein Brandbekämpfer auf dem Eis aus und verletzte sich am Bein. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Löscharbeiten wurde die Kieler Straße im Zuge der Bundesstraße 4 komplett gesperrt, die Polizei richtete eine Umleitung ein. (wb)
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