Ju-Jutsu : Der ganz große Wurf

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Luzie Grutke (l.) in Aktion Foto: Maibom

Luzie Grutke aus Quickborn ist Weltmeisterin

Von Thomas Maibom
Quickborn
Luzie Grutke vom Norderstedter Kampfsportverein Kodokan hat bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Ju-Jutsu die Goldmedaille in der Klasse Fighting U18 weiblich bis 57 kg gewonnen. Sie setzte sich in den Kämpfen, die in der Olympic Sports Hall Galatsiou in Griechenlands Hauptstadt Athen ausgetragen wurden, souverän gegen die internationale Konkurrenz durch.

700 Sportler aus 40 Ländern


Insgesamt kämpften über 700 Athleten aus mehr als 40 Nationen um die internationalen Titel. Mit drei Siegen schaffte es die 15-jährige Schülerin aus Quickborn ins Finale, wo sie auf ihre Bundeskaderkollegin Sophie Büscher vom TSV Bergen traf, die als Favoritin in den Kampf ging. Luzie Grutke gelang es jedoch, gleich zu Beginn des Kampfes in Führung zu gehen und diese Führung zu verteidigen. Als ihrer Kontrahentin 30 Sekunden vor Schluss ein Wurf und eine Haltetechnik am Boden gelang, schien sich das Blatt zu wenden. „Ich dachte schon, jetzt ist es vorbei und ich hätte mit Full Ippon verloren“, erzählt die Quickbornerin. Doch der bayrischen Athletin fehlte dafür noch eine große Wertung im Schlag- und Trittbereich, die sie in den verbleibenden Sekunden mit aller Macht zu erzielen versuchte. Luzie Grutke gelang es jedoch, die Angriffe zu parieren, zu kontern und ihre Führung ins Ziel zu retten. „Luzie wirkte überhaupt nicht nervös oder aufgeregt, sondern war sehr fokussiert und hat sich mit dem verdienten Weltmeistertitel belohnt“, sagte Kodokan-Cheftrainer Stefan Jacobs beeindruckt.
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