Abschied aus Wandsbek für einen Neustart

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Karl Dümmler, der Vorgänger in der Schulleitung, Christiane von Schachtmeyer, die bisherige Schulleiterin und Udo Toetzke vom Leitungsteam waren bei der Verabschiedung dabei Foto: Grell
Hamburg: Holstenhofweg 86 |

Christiane von Schachtmeyer, Schulleiterin vom Gymnasium Marienthal wechselt ans Landesinstitut Hamburg

Von Karen Grell
Wandsbek
Das Kollegium und die Schüler vom Gymnasium Marienthal mussten sich schweren Herzens von der langjährigen Schulleiterin Christiane von Schachtmeyer (55) verabschieden. Nach 21 Jahren an der Schule, von denen sie 16 Jahre als Schulleiterin tätig war, startet von Schachtmeyer am Landesinstitut Hamburg als Referatsleiterin für die Personalentwicklung. Dort wird sie ab sofort die Schul- und Abteilungsleitungen auf ihre Führungsaufgaben vorbereiten. Eine Aufgabe, die aufgrund ihrer eigenen langjährigen Erfahrung als Schulleiterin, geradezu perfekt zu ihr passt. „Ich wollte einfach gern noch einmal etwas ganz Neues machen“, so Christiane von Schachtmeyer zu ihrer Entscheidung. Als Lehrerin für Deutsch und Geschichte und der Erfahrung als Schulleiterin ist von Schachtmeyer bei ihrem neuen Job auch aus eigener Sicht genau am richtigen Fleck.

Offenheit und Lebendigkeit


Besonders gefallen hat der Schulleiterin dennoch jede Menge an ihrer bisherigen Schule: „Ich mag diese Offenheit und Lebendigkeit der Schüler am Gymnasium Marienthal und die Bereitschaft der gesamten Schule, sich immer wieder an neuen Themen auszuprobieren.“ Das Gymnasium Marienthal war eben auch eine der ersten Schulen in Hamburg, die den Start am Morgen auf 8.30 Uhr verschoben hat und damit den Schülern längeres Ausschlafen ermöglichte. Während der Zeit, in der Christiane von Schachtmeyer am Gymnasium Marienthal gearbeitet hat, stand außerdem der große Neubau an, der reibungslos ablaufen konnte und den Schülern eine neue Aula einbrachte. Für die Zukunft der Schule wünscht sich Christiane von Schachtmeyer viel Ruhe und Vertrauen in alle Themen, die noch kommen werden und weiterhin eine gute Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. Das Gymnasium sei eine starke Schule, die viel erreicht habe und auf einem guten Weg sei.

Noch kein fester Nachfolger


Für Christiane von Schachtmeyer gibt es aktuell noch keinen festen Nachfolger, der Findungsprozess läuft aber bereits. „Meine neue Tätigkeit ist eine tolle Herausforderung, die ich jetzt auch bei allem Abschiedsschmerz sehr gern angenommen habe“, so von Schachtmeyer. Von den Kollegen und dem gesamten Team der Schule wurde die Schulleiterin mit witzigen Sketchen, beeindruckenden Reden und vielen guten Wünschen verabschiedet.
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