Zustand der Straßen minimal verbessert

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Hamburg: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat sich der Zustand der Hauptverkehrsstraßen in der Stadt nicht mehr verschlechtert Symbolfoto: mdt

Die Hauptverkehrsstraßen in Hamburg haben sich erstmals nicht mehr verschlechtert, so der Senat

Hamburg Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat sich der Zustand der Hauptverkehrsstraßen in der Stadt nicht mehr verschlechtert. Das geht aus einem entsprechenden Bericht vor, der im Oktober vorgelegt wird. Nachdem 2014 mit 24 Prozent ‚Hauptstraßen in schlechtem Zustand‘ der Höchststand erreicht wurde, gelang demnach im vergangenen Jahr mit 23,9 Prozent die Trendwende. Nach Angaben der Verkehrsbehörde hat sich entsprechend die Zustandsnote von 2,84 (2014) auf 2,78 (2016) verbessert. Damit sei der Werteverfall aufgehalten. Die Behörde plant, im kommenden Jahr eine noch bessere Zustandsnote zu definieren. Diese soll für die Hauptverkehrsstraßen 2023 erreicht sein, für die Bezirksstraßen 2030.

CDU mahnt höheres Tempo an

Der hohe finanzielle Aufwand seit 2011 und die vielen Baustellen zahlten sich schon jetzt aus, so Andreas Rieckhof, Staatsrat in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Der Zustand vieler zu sanierender Straßen wird im Vorfeld von einem Messfahrzeug erfasst. Mit Sensoren bestückte Messbalken orten beispielsweise Risse und Flicken. Ein Kamerasystem macht alle zehn Meter hochauflösende Bilder der Straßen. Nach der Auswertung werden Prioritätenlisten erstellt. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion kritisiert, der schlechte Zustand der Straßen sei nahezu unverändert, der Senat müsse das Tempo erhöhen. Es fehle Personal, außerdem wende die Stadt viel Geld für Fahrbahnverengungen, Radfahrstreifen und Parkplatzabbau auf.(rg)
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