EKZ Meiendorf: Baubeginn in einem Jahr

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Abriss und Neubau des maroden EKZ Spitzbergenweg werden immer konkreter Foto: rg
Hamburg: Spitzbergenweg 30 |

Planung am Spitzbergenweg in der Endphase

Rainer Glitz
Meiendorf
Das marode Nahversorgungszentrum muss weg – darüber herrscht im Stadtteil Konsens. Doch an den ersten Entwürfen des Investors Profilia gab es auch Kritik. Die überarbeiten Pläne wurden jetzt im Planungsausschuss der Bezirksversammlung noch einmal diskutiert.

Supermarkt und Wohnungen

Ins Erdgeschoss kommen demnach ein großer Edeka-Markt und weitere Geschäfte, in die oberen Stockwerke 130 Wohnungen. Zum Spitzbergenweg ist nun eine Abstaffelung, also eine Treppe in Geschosshöhe, vorgesehen. 82 Parkplätze für die Mieter in einer Tiefgarage soll es geben, dazu 130 für die Kunden in einer zweistöckigen Parkgarage. In Richtung Wildschwanbrook sollen ein neuer Platz mit Spielgeräten und neues Grün entstehen. Für Apotheke, Lottoladen und Imbiss wurden Interimslösungen gefunden. Alle drei ziehen später in den Neubau ein. Geschlossen wird während der Bauzeit dagegen der alte Edeka-Markt. Ein neuer Standort für zwei Jahre würde sich nicht rechnen. All dies wird in einem Durchführungsvertrag mit dem Investor festgeschrieben. Dem stimmte die Mehrheit im Ausschuss zu, ebenso der öffentlichen Auslegung des überarbeiteten Plans. Dies wird wohl im November erfolgen. Profilia rechnet damit, dass im Herbst 2018 Baubeginn sein wird.

Barrierefreie Anlage

Alle Fraktionen lobten die gute Zusammenarbeit mit dem Investor. Die CDU sprach von einer gelungenen Architektur, dennoch sei der Komplex zu massig mit zu vielen Wohnungen. Dem widersprachen die Grünen: Eine solche intensive Nutzung sei im Übrigen besser, als Freiflächen zu bebauen. Die SPD sprach sogar von einem Vorzeigeprojekt für Hamburg. Die Linke bemängelte, dass die Sozialbindung am Spitzbergenweg nur 15 Jahre betragen werde. Die Anlage sei natürlich barrierefrei, erfuhren die Politiker. Erhalt und Reinigung der Anlage liege in privater Hand. Nicht alle Spielflächen seien für alle Kinder zugänglich. Und für Busfahrer während ihrer Pause sei auch gesorgt.

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