150.000 Besucher erwartet

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Das Maskottchen des Schleswig-Holstein-Tages sorgt für reichlich Stimmung auf der Bühne. Fotos Fuchs

Schleswig-Holstein-Tag(e) werden ein Mega-Event im Stadtpark

Norderstedt. Landesgartenschau im vorigen, Schleswig-Holstein-Tag in diesem Jahr. Am kommenden Wochenende soll der Besucher-Rekord vom sonnigen Pfingst-Wochenende mit rund 20.000 Stadtpark-Besuchern getoppt werden. Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund lädt von Freitag bis Sonntag (8. bis 10. Juni) zum Schleswig-Holstein-Tag auf das 72 Hektar große Gelände in Harksheide. Dort präsentieren sich rund 150 Vereine und Verbände einem Publikum, deren Größe der frühere Landtagspräsident Martin Kayenburg, der jetzt das Landeskuratorium des Schleswig-Holstein-Tages leitet, mit 150.000 Besuchern einschätzt. Das wäre die doppelte Einwohnerzahl Norderstedts.
Bei der vorherigen Veranstaltung dieser Art vor zwei Jahren in der Rendsburger Innenstadt seien es 200.000 Menschen gewesen. Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote sagt, es sei ihm „eine große Ehre und Freude“, dass die 24. Auflage dieses landesweiten Spektakels in seiner Stadt veranstaltet wird. „Wir haben hier einen offenen Park geschaffen, der einzigartig und ideal ist für so ein Fest. Es freut mich, dass wir den Auftrieb in unserer Stadt fortsetzen können.“ Der Schleswig-Holstein-Tag sei in den 1970er Jahren als ein Fest für die vielen Tausend ehrenamtlich engagierten Menschen in Schleswig-Holstein geschaffen worden, berichtet Jutta Kürtz, Landesvorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes. Die Vereine hätte hier ein Forum, um für sich und ihre Arbeit zu werben, Netzwerke zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und neue Mitglieder zu akquirieren.Der Heimatbund trägt erstmals den Schleswig-Holstein-Tag in Eigenregie aus. „Wir sind dabei ein großes Wagnis eingegangen“, sagte Jutta Kürtz, weil die Landesregierung ihren sechsstelligen Zuschuss komplett gestrichen hat. Die Folge sei gewesen, dass die Veranstaltung lange auf der Kippe stand, sagt Heimatbund-Landesgeschäftsführer Dirk Wenzel. Schließlich habe man sich dazu entschlossen, das Programm abzuspecken und das Budget von ehemals 400.000 Euro auf 350.000 Euro zu kürzen. Hauptsponsor ist nun die Stadt Norderstedt mit einem Zuschuss von 200.000 Euro. Und auch das musikalische Programm, für das der NDR verantwortlich zeichnet, kann sich sehen und hören lassen. Auf der Bühne im Waldpark treten unter anderen Kim Wilde (Freitagabend) und die Bands Stereolove (Sonnabend), Büro am Strand, Freestyle und Starcover (Sonntag) auf. Am Sonnabend wird das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der EM in Polen gegen Portugal live auf einer Großleinwand gezeigt (Anstoß ist um 20.45 Uhr).
Mitveranstalter Volker Thormählen vom NDR verspricht: „Wir werden eine Völkerwanderung aus allen Landesteilen nach Norderstedt auslösen.“ Der Einritt an allen drei Tagen ist frei. (bf)
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