Die Faszination der Bilder

Anzeige
Birte Zabel und Rolf Krohn präsentieren Werke des Fotoclubs Norderstedt Foto: Jenjahn
 
Welches denn? Zabel und Krohn bei der Bildauswahl Foto: Jenjahn

Norderstedter Fotoclub engagiert sich für die Stadt. Zweiter Platz bei Verbandswettbewerb

Von Olaf Jenjahn
Norderstedt
Rolf Krohn und Birte Zabel vereint die Liebe zur Fotografie. Krohn ist Gründungsmitglied des Norderstedter Fotoclubs, Zabel, selbst Fotografin, stieß vor fünf Jahren zur Gemeinschaft der „Fotoverrückten“. In Norderstedt ist der eingetragene Verein hoch angesehen, unterstützt er doch die Kulturarbeit vor Ort immens. „Wir unterstützen die Stadt Norderstedt mit vielen Projekten. So haben wir beispielsweise zahlreiche Fotos für die Broschüre Seniorenwegweiser beigesteuert oder dokumentierten im Vorfeld der Landesgartenschau 2011 die Bauabschnitte“, erzählt Rolf Krohn, der im Jahre 2009 zusammen mit Peter Jacobsen den Fotoclub ins Leben rief.

Jeder arbeitet anders


31 Mitglieder sind derzeit aktiv, sie treffen sich zweimal im Monat, um Projekte zu besprechen, Ausstellungen vorzubereiten oder auch Erfahrungen rund um die Fotografie auszutauschen. Hinzu kommt ein Workshop, in dem sich alles um die Bildbearbeitung dreht. „Der Austausch untereinander ist wichtig. Das Fotografieren zu einem bestimmten Thema ist ein langer kreativer Prozess, jeder arbeitet anders, blickt anders auf die Dinge, ob allein oder in der Gruppe. Es spielen viele Aspekte eine Rolle: Technik, Sichtweise, Bildaufbau, Bildbearbeitung“, sagt Birte Zabel. Rolf Krohn kam mit 15 Jahren erstmals mit der Fotografie in Berührung: „Ich wohnte damals in Hummelsbüttel, in der dortigen Kirche hatte der Pastor eine Dunkelkammer eingerichtet“, erzählt der 69-Jährige von seinen Anfängen. Von da an ließ ihn die Kunst des Fotografierens nicht mehr los. So war es nur logisch, dass Krohn nicht nur „knipste“, sondern auch selbst Bilder in der eigenen Dunkelkammer entwickelte. Später suchte er sich dann Gleichgesinnte und gründete im Jahre 2008 den Fotoclub Norderstedt. „Die Fotografie ist ein schönes Anschauungsmittel“, findet Krohn. Natürlich hat sich die Art des Fotografierens in den vergangenen Jahren stark verändert. Durch die Digitalisierung ist es heute viel einfacher, Bilder zu machen, zu sichten und auch zu bearbeiten. „Aber die Bildbearbeitung macht noch lange kein gutes Foto“, weiß Birte Zabel. Sie kam durch ihren Vater zur Fotografie und lernte das Handwerk autodidaktisch. Mittlerweile ist sie selbstständig auf dem Gebiet der Hochzeits-, Baby- und Familienfotografie tätig. Aus dem Hobby wurde der Beruf. „ich bin da gern hängengeblieben“, sagt sie lachend.

Stolz auf die Bilder


Den Schwerpunkt der Vereinsarbeit bildet die Vorbereitung und Durchführung von Ausstellungen. „Wenn man eineinhalb Jahre an einem Thema gearbeitet hat, kommen gute und schlechte Bilder zusammen. Die richtigen Fotos, dann gerahmt an der Wand, machen einen Fotografen schon sehr stolz“, erzählt Birte Zabel. Gute Bilder stellt man gern zur Schau. Die Mitglieder des Clubs sind „eine tolle Gemeinschaft, die Zusammenarbeit ist prima. Im Rahmen der Treffen finde ein reger Austausch statt“, sagt Rolf Krohn. Das mache den Fotoclub auch für jüngere Menschen attraktiv. Beim Hansawettbewerb des Deutschen Verbandes für Fotografie sind die Norderstedter Zweite geworden. Am 8. März findet die Preisverleihung im Hamburg Haus in Eimsbüttel statt, zudem wird hier die Ausstellung mit den Bildern zum Wettbewerb eröffnet. Zu sehen sind die Fotografien und Bilder bis zum 30. März. In Norderstedt sind ab dem 16. März Werke der Mitglieder in der Ausstellung „Foto-Art“ in den Filialen der Norderstedter Bank zu bestaunen.

Weitere Infos: Fotoclub Norderstedt
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige