Farbe für den Garten im Frühling

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Für Garten und Terrasse: Der Japanische Ahorn wechselt übers Jahr sein farbiges Aussehen. Foto: PdM

Baumschulen und Fachfirmen werben mit sachkundigen Mitarbeitern

Norderstedt. In den Baumschulen haben die Mitarbeiter im Frühjahr wieder alle Hände voll zu tun. Neben den exportierenden Baumschulen brummt das Geschäft auch in den Gartenbaumschulen, die sich als Pflanzenspezialisten samt fachlicher Beratung anbieten.
Der Blütenstar im Frühlingsgarten ist die Magnolie oder Tulpenbaum genannt, denn sie bereichert, mit großen, stern- oder tulpenförmigen Blüten, Gärten und Parkanlagen. Die Pflanzenhöhe variiert und so lassen sich auch Magnolien für kleine Gärten finden. Die extravagant anmutenden Blüten sind oft sehr groß und nicht zu übersehen, leuchten in reinem Weiß wie bei der Sternmagnolie Magnolia stellata oder in erfrischenden Rosatönen wie bei der Sorte „Susan“.
Für kleine Gärten eignet sich besonders die Sternmagnolie, da sie langsam und dicht verzweigt wächst und bereits ab März ihre sternförmigen, duftenden Blüten öffnet. Das Laub bietet im Herbst eine leuchtend gelbe Färbung. In voller Sonne, in gut humus- und nährstoffreichen Boden entfaltet sie ihre ganze Pracht. Viele Ziergehölze, die wir als Baum oder Großgehölz in der Landschaft sehen, produzieren die Baumschulen auch für Gartenfreunde mit weniger Freiraum. Dafür werden Sorten gezüchtet wie zum Beispiel die Zierkirsche Prunus Koju-no-mai, die ein ansprechender Kleinstrauch von nur circa ein Meter Höhe und 1,5 Meter Breite ist und die Blüten ab März bis in den April hellrosa-weiß öffnet. Später entwickeln sich gelbgrüne Blätter, die im Herbst eine leuchtend orangerote Farbe annehmen und dunkelblaue Früchte ansetzt. Diese Pflanze wächst dicht verzweigt und breitaufrecht Sie eignet sich für Steingärten, kleinere Flächen und Pflanzgefäße. Bei dem Zwerg-Zierapfel Pomzai handelt es sich um einen kompakten Zierapfel, der auf eine Höhe von etwas anderthalb Meter wächst und mit Blüten aufwartet, die anfangs strahlend rot gefärbt sind, aber später immer mehr weiß erscheinen. Die typischen orangefarbenen Früchte treten üppig auf und halten sich bis in den Winter hinein.Die Zierquitte zeigt sich bereits vor dem Blattaustrieb Ende März bis April von leuchtend rot über orange, rosa bis weiß. Im Herbst reifen kleine, leuchtend gelbe, mehr oder weniger apfelförmige Früchte. Ihre aromatisch duftenden Früchte sind roh nicht genießbar, können aber zu Marmelade oder Saft verarbeitet werden. Zierquitten sind pflegeleichte Sträucher, die meist nur einen bis 1,5 Meter hoch werden. Die reichblühende Prunkspiere (Exochorda The Bride) kann gut in Bete und kleinere Gärten gepflanzt werden. In einem ausreichend großen Gefäß bringt sie den Frühling sogar auf die Terrasse. Für ausdrucksstarke Gärten sind die Kontrastgehölze wichtige Gestaltungselemente. Diese Pflanzen zeichnen sich beispielsweise durch attraktive Ast-Strukturen oder – Farben aus, wie bei den Sorten des Hartriegels Cornus alba „Sibirica“ mit roter Rinde oder Cornus stolonifera „Flaviramea“ mit gelbgrüner Rinde. Mit interessanter Rindenfarbe können auch die verschiedenen Sorten der Fächerahorne (Acer palmatum) aufwarten. (mra)
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