Harry Belafonte Story

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Ron Williams (rechts) singt die berühmten Songs und spielt das Leben des Weltstars Harry Belafonte.Foto: hfr

Ron Williams singt die berühmtesten Songs des Weltstars

Norderstedt. Sie sehen sich ähnlich, auch wenn Weltstar Harry Belafonte (85) möglicherweise nie einen Schnurr- oder Vollbart getragen hat. Ron Williams (70) ist ebenso wie sein berühmtes Vorbild ein begnadeter Schauspieler, Sänger und Entertainer. Und was die beiden außerdem verbindet, ist ihr soziales Engagement. Calypso-Sänger Belafonte („Banana Boat Song“) wirkt u.a. weltweit als UNICEF-Botschafter, der Kabarettist und Moderator Williams ist Schirmherr für die Stiftung „Leben ohne Rassismus“.
Nun tritt Ron Williams, der als GI in den 60er-Jahren nach Deutschland kam und später als erster afro-amerikanischer Nachrichtensprecher beim Soldatensender American Forces Network arbeitete, in Norderstedt auf.
Er spielt die Hauptrolle in der „Harry Belafonte Story - seine Songs, sein Leben“. Ein Schauspiel mit Musik von Gerold Theobalt, eine Uraufführung in der Tribüne. Inhalt: Belafonte, Sohn eines schwarzen Seemanns und einer jamaikanischen Putzfrau, betritt nach vielen Jahren den Club, in dem er als junger Mann gejobbt hat. Der Clubbesitzer erkennt ihn. Schon sind die Zuschauer mitten drin in der aufregenden Geschichte des berühmten Sängers.
Schließlich betritt Harrys Frau Julia, gespielt von Angela Roy, den Club und steuert ihre Sicht auf die Lebensgeschichte ihres Mannes bei – ein Leben, das nicht nur von beispiellosem künstlerischen und kommerziellen Erfolg geprägt ist, sondern zugleich untrennbar verbunden bleibt mit der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung.
Die Belafonte Story, viertes von Kempf Theatergastspielen produziertes Schauspiel mit Musik nach „I have A Dream“ - die Martin Luther King Story (auch mit Ron Williams), „Ella und Billie“ und „Nelson Mandela Story – Endlich frei“.
„Alle diese Menschen haben irgendwann in ihrem Leben zu individueller Stärke und politischer Einsicht in die Notwendigkeit gesellschaftlicher Veränderungen gefunden – mit ungeheuren Konsequenzen“, sagt Autor Gerold Theobalt. (jae)

Sonntag, 9. Dezember, 20 Uhr, Tribüne. Preise: 13,20 bis 26,40 Euro.
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