Azubis: Frischwind im Rathaus

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Haben jetzt ihre Ausbildung bei der Stadt Norderstedt begonnen: Lisa Alexander, Maik Greve, Mats Hollesen, Miray Yildiz, Marcel Rohde, Monique Schönke, Saskia Schult, Tim Barckmann, Tim Vollmer, Jennifer Möhle und Surya Wilde mit Stadtrat Thomas Bosse (Mitte) und Fachbereichsleiter Wulf-Dieter Syttkus. (v.l.)Foto: Fuchs

Stadt heißt elf Azubis willkommen

Norderstedt. Elf junge Menschen haben jetzt bei der Stadtverwaltung Norderstedt ihre berufliche Karriere begonnen: Vier lassen sich in drei Jahren zu Verwaltungsfachangestellten ausbilden, zwei junge Männer wollen Garten- und Landschaftsbauer werden, eine junge Dame will Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste werden und eine andere lernt Vermessungstechnik. Drei weitere Abiturienten haben mit ihrem Studium zum Bachelor of Arts begonnen, das der früheren Inspektorenausbildung des höheren Dienstes entspricht.
Erster Stadtrat Thomas Bosse hieß die Nachwuchskräfte herzlich willkommen. Die acht erstgenannten Auszubildenden verpflichtete der Baudezernent, indem er sie auf ihre Verschwiegenheitspflicht und die Einhaltung anderer rechtlicher Vorgaben hinwies. Die drei Bachelor-Studenten vereidigte Bosse sogar. Sie alle sind damit bereits Beamtenanwärter bis auf Widerruf. Um ihnen ein wenig Sorgen am ersten Arbeitstag ihres beruflichen Einstiegs zu nehmen, erzählte Bosse den Nachwuchskräften von seinem eigenen beruflichen Werdegang. In der Schule sei er eher „faul“ gewesen, sagte Bosse. Erst mit 20 Jahren sei ihm klar geworden, was er werden wollte, nämlich Stadtplaner.
Dies habe er zunächst freiberuflich und später als Angestellter bei der Stadt Bonn getan, bevor er vor rund zehn Jahren zum Baudezernenten und Stadtrat von Norderstedt ernannt worden ist, schilderte der 56-Jährige. „Norderstedt ist eine überschaubare Stadt, bei der man Projekte erfolgreich umsetzen kann.“ Dass so manche der neuen Auszubildenden bereits hoch motiviert und durchsetzungsfähig seien, wie er aus ihren Erzählungen heraushörte, beeindruckte Stadtrat Bosse sehr.
„Bleiben Sie dran und lassen Sie sich nicht beirren, dann werden Sie auch bei uns Erfolg haben.“ Eine Übernahme-Garantie gebe es allerdings nicht, betonte Fachbereichsleiter Wulf-Dieter Syttkus. Wer gut sei, habe aber realistische Chancen, weiter beschäftigt zu werden. (bf)
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