Car-Sharing bei Norderstedtern beliebt

Anzeige
Christine Werner steht neben einem Leih-VW an der Station Harksheide Foto: now
Die Stadt fördert mit einem Zuschuss von bis zu 300 Euro im Monat die vierte Car-Sharing-Station im Stadtteil Harksheide. Etwa 60 Bürger nutzten das Angebot bisher regelmäßig, pro Station etwa 20 Autofahrer. Mit dem neuen Auto, das seit vergangener Woche am Harksheider Markt neben den unterirdischen Containern für Glas und Altpapier, steht, erhofft sich die Verwaltung noch mehr Zuspruch. „Ein Auto ersetzt etwa zehn Privat-Pkw“, erklärt Christine Werner, in Norderstedt für Mobilitätsmanagement zuständig. Deshalb engagiere sich die Verwaltung für dieses Modell. Wer bis zu 10.000 Kilometer im Jahr ein Auto benötigt, fährt nach Rechnung der Stadt mit dem „geteilten“ Auto günstiger und schont neben dem Geldbeutel Umwelt und Ressourcen. Die roten VW up! stehen in Harksheide, Norderstedt-Mitte, am ZOB, im Birkenweg, am Herold Center und an der Bahnhofsstraße in Friedrichsgabe. Führerscheininhaber ab 18 Jahren können sich für den Service registrieren lassen. Nach etwa einer Woche ist es möglich, ein Auto für einen Euro pro Stunde zu nutzen. „Die Wagen sind im Schnitt 500 Kilometer im Monat unterwegs, manchmal aber auch bis zu 1.800“, rechnet Christine Werner vor. Weil relativ viele Norderstedter das Angebot nutzen, hat die Stadt für den letzten Standort Friedrichsgabe in neun Monaten nur 600 Euro Zuschuss zahlen müssen, die Station trägt sich mittlerweile nahezu ausschließlich aus den Mietgebühren. Jedes Jahr soll nun eine weitere Station hinzu kommen, damit noch mehr Norderstedter mit geliehenen Autos unterwegs sind. Nach Anmeldung geht das sogar spontan. Bis zu fünf Minuten vor der Fahrt können die VW-Kleinwagen gebucht werden. (now)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige