Comeniusschule runderneuert

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Projektleiter Ralf Gercken (v.l.), Bürgermeister Thomas Köppl und Vize-Fachbereichsleiter Helge Maurer im Foyer der Schule Foto: bf

Sanierung für sieben Millionen Euro. Aula aufgerüstet

Quickborn. Das Gebäude der Commeniusschule samt Dach ist saniert und erneuert und mit neuester Technik ausgestattet. Die Hälfte der sieben Klassen- und Fachräume sind bereits fertig. Die Aula soll Ende Oktober wieder freigegeben werden. Die Speeldeel planen die Premiere ihrer plattdeutschen Komödie für den
25. Oktober, kündigte Vorsitzender Jens Rapude auf Nachfrage an.
Die Stadt hat keine Kosten und Mühen gescheut. Sieben Millionen hat sie die Sanierung gekostet. Was die Sanierung so aufwändig und kostspielig gemacht habe, sei vor allem die Beseitigung der Schadstoffe gewesen, erklärt Projektleiter Ralf Gercken. „Ein wahrer Schadstoff-Mix aus Asbest, PCB, PAK und Holzschutzmitteln musste entsorgt werden.“ Zum Glück waren diese in den Baustoffen gebunden, sodass keine gesundheitlichen Gefahren für Schüler und Lehrer bestanden.
Ein Neubau hätte mehr als zehn Millionen Euro gekostet, sagt Bürgermeister Thomas Köppl. „Das war auch unnötig, da die Substanz des Gebäudes noch sehr gut ist.“ Außerdem wollte die Stadt das Flair des 50er-Jahre-Baus in seiner Grundstruktur erhalten. Das Schulgebäude ist dennoch kaum wiederzuerkennen. So gibt es jetzt ein lichtdurchflutetes Foyer, wo sich die Schüler in den Pausen aufhalten können. Dafür wurde die tief hängende Decke freigelegt, Oberlichter geschaffen und eine neue Treppenverbindung zwischen den drei Stockwerken angelegt, erläutert Architekt Christian Schilling. „Wir haben die Räume komplett neu gestaltet.“
Herzstück ist die große Aula, deren Sitzplätze mit 420 Plätzen etwas verkleinert wurde. Dafür ist die Bühne und Technik erneuert worden. Traversen machen es jetzt möglich, dass einzelne Bühnenbilder schnell umgestaltet und die Lichtstrahler nach Belieben aufgehängt werden können. Die Lüftungsanlage bläst je nach Bedarf und Belegung bis zu 11.700 Kubikmeter Luft pro Stunde in die Aula, sodass die Raumluft innerhalb von fünf Minuten komplett ausgetauscht wird, erläutert Christian Lück von der Planungsgruppe „kmo“ aus Eutin.
Schulleiter Andreas Kelber ist begeistert von der Sanierung des Altbaus. „Es ist großartig geworden“ sagt er. (bf)
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