Die besten Abiturienten des Jahrgangs 2012

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Rüdiger Behrenberg und Jürgen Müller-Schönemann vom Rotary-Club ehrten jetzt die besten Abiturienten der Stadt: Philipp Walloch, Larissa Pyne, Ann-Kristin Adleff, Kira Meyer, Sophia Schamberg und Lukas Schreiner (von links). Foto: Fuchs

Rotarier ehrten wieder Oberschüler mit bestem Notendurchschnitt

Norderstedt. Die Schulzeit war für sie eine leichte Übung. Lernen stellte sie vor keinerlei Probleme. Im Gegenteil. Es machte ihnen Spaß. Ihre Schulnoten in Zeugnis und Klassenarbeiten bestanden 13 Jahre lang überwiegend aus Einsen. Kein Wunder, dass sie nun auch als Beste ihres Jahrgangs das Abitur machten.
Ann-Kristin Adleff (19) vom Lessing-Gymnasium und Philipp Walloch (19) von der Willy-Brandt-Schule legten sogar einen blitzsauberen 1,0-Schnitt für ihr Reifezeugnis hin. Lukas Schreiner (18) vom Gymnasium Harksheide schaffte eine Durchschnittsnote von 1,1. Kira Meyer (18) war mit 1,2 die beste Abiturientin des Coppernicus-Gymnasiums. Und Sophia Schamberg (19, Lise-Meitner-Schule) und Larissa Pyne (Berufliches Gymnasium) legten ihr Abi mit Gesamtnote 1,4 ab.
Der Lohn für diese Klasse-Leistungen ist ein mehrfacher. Zum einen steht ihnen nun praktisch jeder Berufswunsch offen. So wollen alle sechs natürlich studieren. Larissa Medizin und Psychologie, Lukas Physik und Englisch, Philipp Pharmazie, Ann-Kristin Mathe und Französisch sowie Kira und Sophia Philosophie.
Und der Norderstedter Rotary-Club machte ihnen ein Geschenk. Die Jahrgangsbesten der sechs Norderstedter Oberschulen erhielten wieder eine Urkunde, ein leckeres Essen im Restaurant Meilenstein, viele nette Worte und einen Scheck über jeweils 250 Euro. Das machen die Rotarier nun schon seit acht Jahren. Dabei war Rotary-Präsident Jürgen Müller-Schönemann selber gar nicht so ein super Schüler wie die Geehrten. „Ich habe mein Abi 1966 mit 2,9 gemacht“, sagt er. „Aber aus mir ist auch was geworden“, schmunzelte der Rechtsanwalt.
Wie gut diese Einser-Abiturienten waren, zeigt ihre schlechteste Note im Abitur: Das war bei den meisten eine glatte Zwei (elf Punkte) in Englisch (Larissa, Philipp) oder Deutsch (Lukas, Ann-Kristin). Kira und Sophia hatten ihre Probleme mit Mathe und Deutsch (jeweils neun Punkte, das ist eine drei plus).
„Uns ist die Schule leicht gefallen“, sagt Ann-Kristin, die beste der Besten. Ihr Ratschlag an alle, denen das Lernen nicht so in den Schoß fällt: „Wenn man sich wirklich dafür interessiert, lernt man leichter.“ Notfalls müsse man sich einreden, dass es interessant sei. „Wenn man es versteht, kann man es sich logisch erschließen.“ Larissa, Lukas und Philipp raten, den gelernten Stoff nicht stupide aus den Heften auswendig zu lernen, sondern ihn selber noch mal neu zu strukturieren, ihn mit seinen eigenen Worten zusammenzufassen, laut vor sich hinzusprechen oder ihn anderen zu erklären.
Mit ihren Mitschülern sind sie meist gut ausgekommen und nicht etwa als Streber gemobbt worden. Auch wenn sie sich manchmal bei Gruppenarbeiten ausgenutzt oder unterfordert fühlten, erzählen Larissa, Ann-Kristin und Philipp. „Dann hat man es oft lieber selbst gemacht“, verrät Ann-Kristin. „Aber viele haben sich für mich gefreut“, sagt Philipp. „Das hätte ich nicht erwartet.“
Dabei war es auch für diese Top-Schüler nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. „Ich war ein ziemlicher Chaot in der Schule“, sagt Sophia. „Wenn es um Termine ging, war ich immer schlecht informiert.“ (bf)
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