Die Stollwercker kommen

Anzeige
Das Verwaltungsgebäude (links) des Schokoladenhersstellers wird für die neuen Kollegen hergerichtet Foto: now

Zentrale zieht 2016 komplett von Köln nach Norderstedt. Arbeiten laufen

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt
Beim Pralinenhersteller Stollwerck im Gewerbegebiet Oststraße, der seit 2011 zur belgischen Baronie-Gruppe gehört, herrscht Aufbruchsstimmung.

Zentrale zieht 2016 nach Norderstedt


Die schon seit mehreren Jahren leer stehenden Flächen im Verwaltungsgebäude werden für die neuen Kollegen aus Köln hergerichtet. Eine neue Telefonanlage wurde installiert, Büromöbel wurden bestellt und auch erste Arbeitsplätze vorbereitet. Denn die Zentrale des Traditionsunternehmens zieht im Frühjahr 2016 endgültig vom Rhein ins Gewerbegebiet im Norden der Stadt. Die ersten Mitarbeiter sind schon da. Insgesamt 130 Kollegen, die in Köln in den Abteilungen Finanzen, Marketing, Produktentwicklung, Zentraleinkauf, Vertriebsinnendienst und Kundenservice arbeiten, sind von den Umzugsplänen betroffen. Mit ihnen führen Mitarbeiter der Personalabteilung aktuell Gespräche über ihre berufliche Zukunft. Jan Zuther, Leiter Marketing und Öffentlichkeit, weiß bereits jetzt, dass sich nicht alle Mitarbeiter für den Umzug nach Norderstedt entscheiden werden. Wie viele genau nach Norderstedt kommen, kann er noch nicht sagen.
Die Zentrale des Schokoladenherstellers zieht 2016 nach Norderstedt um. Der Standort in Köln wird dann nach 175 Jahren geschlossen. 130 Mitarbeiter aus Köln müssen nun entscheiden, ob sie ihren Job behalten und umziehen. Wie viele dem Unternehmen nach Norderstedt folgen, kann Sprecher Jan Zuther derzeit noch nicht sagen, auch nicht ob es durch die Zusammenlegung der Produktion und Zentrale von Stollwerck freie Arbeitsplätze geben wird. Sicher ist, dass nicht alle durch den Umzug vakanten Stellen wieder besetzet werden.
Fest steht zudem: „Ab 1. April 2016 soll der Umzug komplett sein“, sagt der Unternehmenssprecher. Im Werk am Stammgleis arbeiten derzeit 168 Stamm-Mitarbeiter und stellen über 70 Sorten Pralinen her, unter anderem für Sarotti oder Alpia. Produktionsleiter Karsten Siegert freut sich auf die Kollegen aus Köln. Er kümmert sich darum, die Arbeitsplätze für die neuen Kollegen einzurichten.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige