Ein gelebtes Wunder

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Bürgermeister Hans-Joachim Grote (v.l.), Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, Torsten Albig und Ayala Nagel (Chaverim) Foto: jae

50 Jahre Freundschaft mit Israel gefeiert

Norderstedt „Vor 50 Jahren ist ein Wunder geschehen“, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig am vergangenen Sonnabend vor zahlreichen Ehrengästen in der Norderstedter TriBühne. „Die Bundesrepublik Deutschland und Israel haben damals gegenseitig die Hände ausgestreckt. Wir haben die Lehren aus der schrecklichen Vergangenheit gezogen und Freundschaft miteinander geschlossen. Vor 50 Jahren war das ein Wunder, heute gelebte wunderbare Realität.“ Die Stadt Norderstedt und der Verein „Chaverim – Freundschaft mit Israel e.V.“ (Gründerin: die Journalistin Heike Linde-Lembke) hatten zu einem Empfang mit anschließendem Herbstkonzert des Symphonischen Blasorchesters Norderstedt geladen.
Anlass: der 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel. Am 12. Mai 1965 hatten der damalige Bundeskanzler Ludwig Erhard und der israelische Ministerpräsident Levi Eschkol erstmals nach dem 2. Weltkrieg den Austausch von Botschaftern vereinbart.
„Zwischen der dunkelsten Hölle der Geschichte und den heutigen vertrauensvollen und dynamischen deutsch-israelischen Beziehungen liegt eine fast unglaubliche Entwicklung“, sagte Israels Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman in seinem Grußwort. „Darum werden diese Beziehungen immer einzigartig bleiben. Im Jahr 2015 wollen wir gemeinsam auf unsere Erfolge zurückblicken und Perspektiven für die Zukunft entwickeln.“ (jae)
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