Fachhochschule geplant

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Prof. Eike Harms (v.l.), Norbert Frank, Christian Roth und Hans-Joachim Grote. Foto: Fuchs

FH Wedel eröffnet eine Zweigstelle

Norderstedt. Vergangene Woche hatte Bürgermeister Hans-Joachim Grote allen Grund zum Jubel, denn die Stadt wird Hochschulstandort. „Damit wird aus städtischer Sicht ein Traum Realität“, sagt er. Die Stadtwerke gründen mit der Fachhochschule Wedel und dem Hamburger IT-Unternehmen „akquinet“ das Institut für Softwaretechnik und Outsourcing. Bildung sei heutve in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels der Standortfaktor schlechthin. Nun schließe sich endlich diese Lücke im Infrastruktur-Angebot Norderstedts, so der Verwaltungschef.
Jährlich werden am Standort Ulzburger Straße/Buchenweg 20 neue Studenten in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik aufgenommen, kündigte Fachhochschul-Präsident Prof. Eike Harms an. Die FH Wedel, die 1000 Studenten in Wirtschaftswissenschaften an der Elbe ausbildet und jährlich 260 Abschlüsse generiert, verspreche sich von dieser Expansion eine bessere Auslastung und Finanzierung ihres Hochschulbetriebes, begründete Prof. Harms diesen Schritt. Diese wirtschaftsnahen Studiengänge würden immer mehr junge Menschen wählen. Wirtschaftsinformatik sei neben der klassischen Betriebswirtschaftslehre der Studiengang mit der höchsten Steigerung an deutschen Hochschulen. „Es ist ein bezahltes Studium. Die Studenten verdienen ihren Lebensunterhalt und sie haben gute Aussicht auf einen gesicherten Arbeitsplatz“, sagt Prof. Harms.
„Während ihres Studiums erhalten die Studierenden 400 Euro Vergütung im Monat“, sagt Institutsleiter Prof. Christian Roth. 85 Prozent aller Absolventen in Wedel hätten schon bei ihrer Zeugnisvergabe einen festen Arbeitsvertrag. Informationen unter: christian.roth@akquinet.de. (bf)
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