„Für moderne Technik“

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Stephan Damp steht neben dem Schulmaskottchen des Lise-Meitner-Gymnasiums Foto: blu

Was dem neuen Schulleiter des Lise-Meitner-Gymnasiums wichtig ist

Für Stephan Damp ist die Position als neuer Schulleiter des Lise-Meitner-Gymnasiums (LMG) ein Nach-Hause-Kommen. Der 52-Jährige ist Nachfolger von Ursula Hohenstein, die an eine Privatschule in Oslo gegangen ist.
Damp ist im benachbarten Hamburg-Langenhorn aufgewachsen, hat in Kiel Mathematik, Physik und Informatik studiert und anschließend 23 Jahre am Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim in Rheinland-Pfalz gearbeitet. „Ich wollte immer zurück in den Norden und habe mich daher besonders gefreut, dass meine Bewerbung positiv ausgefallen ist“, sagt der Pädagoge, der mit einem Wechsel Rücksicht auf die Schullaufbahn seines Sohns genommen hat, der inzwischen Physik studiert. Überzeugt haben Damp die „inneren Werte“ des LMG, das gute Schulklima mit einem engagierten Kollegium und eine etablierte Infrastruktur.
Die Aussicht auf einen Neubau und die Möglichkeit der Mitgestaltung lassen ihn euphorisch werden – „da kommt Goldgräberstimmung bei mir auf.“ Als vehementer Verfechter von G9 liegt ihm nicht nur die Erhaltung dieser Schulform am Herzen, sondern auch der bewusste Umgang mit der Verschiedenheit der Schüler.
„Begabtenförderung existiert am LMG bisher nur in homöopathischer Form, auch die Förderung schwächerer Schüler sowie Inklusion müssen voran gebracht werden, um allen gerecht werden zu können.“
Vorrangig für zeitgemäßes Lernen sei die Ausstattung mit entsprechenden Technologien, so Damp. Als erstes müsse ein stabiles Netzwerk mit W-LAN her, zudem hat er gute Erfahrungen mit Lernplattformen, Activboards und Beamern gemacht. „Ich würde auch gerne Notebook- und Tablet-Klassen einrichten sowie grafische Taschenrechner einführen.“
Privat ist bei Damp verständlicherweise auch alles im Umbruch. Die Wohnung in Garstedt ist bislang nur provisorisch eingerichtet, die Lebensgefährtin mit Kind zieht in den kommenden Monaten nach. „Ich fühle mich hier sehr wohl, auch der Fluglärm macht mir nichts aus - den bin ich vom Frankfurter Flughafen gewöhnt.“ (blu)
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