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Ende des Jahres soll das Radparkhaus mit Servicestation eröffnen. Die Stadt sucht dafür einen Pächter

Stadt entscheidet im Februar, wer Radparkhaus betreibt

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt. Die Frist ist abgelaufen: Angebote für das geplante Fahrradparkhaus der Stadt konnten bis Mitte Januar eingereicht werden, jetzt ist die Fachabteilung in der Prüfung. „Wir werden sicher einen guten Betreiber finden“, davon ist Stadtsprecher Hauke Borchardt überzeugt. Voraussichtlich im Februar wird der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr sich für ein Angebot entscheiden. Bis Ende 2014 soll das Fahrradparkhaus an der U-Bahn-Station Norderstedt-Mitte, zwischen den Gleisen und Rathaus fertig sein. Noch sind auch die Pläne in der Prüfung. Doch sobald wie möglich soll der Bau beginnen. Auch wenn bei den derzeitigen Temperaturen weniger Räder auf den vorhandenen Plätzen stehen, spätestens im Frühjahr wird es wieder knapp werden an den Fahrradständern in Norderstedt-Mitte. Viele Pendler stellen hier ihr Rad an der U-Bahn ab. Neben mangelnden Stellflächen wird vor allem beklagt, dass abgestellte Räder beschädigt oder sogar geklaut werden, auch Stadtsprecher Hauke Borchardt war schon betroffen. In dem neuen bewachten Parkhaus sollen bis zu 500 Räder gegen eine Gebühr abgestellt werden können. Zusätzlich soll der künftige Betreiber auch eine Werkstatt, einen Fahrradverleih und einen Fahrradladen anbieten. Damit könnte Norderstedt auch das durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) verliehene Gütesiegel „Radstation“ erreichen. Das Modell gibt es schon in einigen Städten, meist hat sich ein lokaler Fahrradhändler gefunden, der dies als zusätzlichen Standort aufbaut. Ob die Norderstedter bereit sind, voraussichtlich 70 Cent pro Tag für den bewachten Stellplatz zu zahlen, bleibt abzuwarten.
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