Gegen Katzenelend angehen

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Hungrige Katzenwelpen, die auf der Straße geboren wurden.Foto: pi

Strassentiger e. V. zahlt Prämie für Kastration von Katzen

Norderstedt. In diesen Tagen werden die meisten Jungkatzen geboren. Der Tierschutzverein Strassentiger Nord e.V., der sich um freilebende Katzen kümmert, befürchtet auch für 2012 eine „Katzenschwemme“.
Für die Tierschutzvereine und Tierheime ist diese Situation kaum noch zu bewältigen. Um die unkontrollierte Vermehrung von Katzen zu verhindern, appelliert Strassentiger Nord e.V. daher an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen.
Das hilft auch, die wachsende Zahl an frei lebenden Katzen zu begrenzen und das Katzenelend zu verringern. Denn letztlich stammen diese Tiere von unkastrierten Katzen aus Privathaushalten ab.
Der Verein führt außerdem seine Kastrationsaktion fort, bei der die Kastration von Freigängerkatzen und -katern mit 30 beziehungsweise 20 Euro unterstützt wird. Die ersten 50 Personen aus den Bereichen Kaltenkirchen, Kaltenkirchen-Land, Quickborn, Henstedt-Ulzburg, Ellerau, Norderstedt und Umgebung, die 2012 ihre Freigängerkatzen oder -kater kastrieren lassen, erhalten eine Gutschrift (Details und genaues Vorgehen unter www.strassentiger-nord.de).
Die Aktion ist gedacht für die Menschen, die mit so wenig Geld auskommen müssen, dass für sie eine Kastration ihrer Freigängerkatzen/-kater bisher nicht möglich war.
„Wir appellieren an die Moral der anderen, die das Geld für die Kastrationen erübrigen können, diese Aktion nicht in Anspruch zu nehmen, sondern die Tiere auf eigene Kosten kastrieren zu lassen, Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag. Natürlich freuen wir uns auch, wenn Sie derartige Aktionen durch eine Spende oder Mitgliedschaft im Verein unterstützen“, sagt Claudia Keck, 2. Vorsitzende des Vereins. Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind.
Das Schicksal vieler neugeborener Kätzchen ist ungewiss, sie sind unterernährt, krank, und schwach und sterben oft elendig. „Die Kastration ist der einzige Weg, um die immer größer werdende Population frei lebender Katzen dauerhaft kontrollieren und das damit verbundene Katzenelend beenden zu können. Das gilt für die frei lebenden, aber im Besonderen auch für Hauskatzen mit Freigang“, so Tanja Beu, Vorsitzende des Tierschutzvereins Strassentiger Nord e.V. (pi)
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