Gegen Laster – für Linden

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Klaus-Peter Schulz (v.l.), Reimer Rathje und Joachim Welk von der WiN zeigen exemplarisch einen neuen Baum-Schaden in der Ochsenzoller StraßeFoto: Nowatzky

Wählervereinigung will Schwerlastverkehr aus Ochsenzoller Straße verbannen

Norderstedt. Welche Ursache hat die Schädigung der Linden in der Ochsenzoller Straße? Das will die Wählervereinigung „Wir in Norderstedt“ (WiN) wissen. Der Antrag wurde jetzt im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr einstimmig beschlossen. Ursprünglich hatte die Fraktion eine Verminderung des Schwerlastverkehrs in der Straße erreichen wollen, hatte sich aber damit imAusschuss nicht durchsetzen können. Der Hintergrund: „Uns ärgert, wie hier die alten Linden zu Schrott gefahren werden“, findet Reimer Rathje deutliche Worte für den Zustand entlang der Ochsenzoller Straße. „Die Bäume standen hier schon, als ich klein war“, so der 44-jährige Fraktionsvorsitzende der Wählervereinigung „Wir in Norderstedt“ (WiN). Überall entlang der Straße zwischen der Kreuzung Birkenweg und der Niendorfer Straße sind die Bäume beschädigt. „Es wurden auch schon Bäume gefällt, dann hieß es immer, das Wurzelwerk sei beschädigt“, erzählt Rathje, der auch selbst in der Straße wohnt. Seine Parteikollegen und er haben allerdings beobachtet, dass die gefällten Bäume meist auch Schäden im Bereich der Lkw-Aufbauten hatten. Meist in Höhe von etwa 3,5 bis 4 Metern. Deshalb macht die WiN den Lkw-Verkehr dafür verantwortlich und möchte ihn aus der Straße verbannen. Durchgangsverkehr und auch Fahrschul-Laster sollen nach dem Wunsch der WiN hier nicht mehr fahren. (now)
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