Gewerbepark füllt sich

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Bürgermeister Thomas Köppl, Wirtschaftsförderin Maren Rusch und WEP-Chef Harald G. Schroers (rechts) begrüßen Christian Langes (2.v. r.) Investition. Foto: Fuchs

Sanitärunternehmen investiert sieben Millionen Euro

Von Burkhard Fuchs
Quickborn. Quickborns Wirtschaft wächst weiter. Dank der Wirtschaftsförderungs- und –planungsgesellschaft WEP ist ihr wieder ein Coup gelungen. Das Hamburger Familienunternehmen Friedrich Lange siedelt sich jetzt mit ihrem Logistikzentrum im Gewerbegebiet Halenberg an der Autobahn 7 an.
In direkter Nachbarschaft von E.on-Hanse, der Comdirectbank und MAN Trucks investiert das vor rund 100 Jahren gegründete Sanitär- und Heizungsunternehmen sieben Millionen Euro an den neuen Standort in der Pascalstraße. 40 seiner 175 Mitarbeiter werden künftig in Quickborn arbeiten, kündigt Inhaber Christian Lange an, der den Betrieb in vierter Generation führt. Wenn der Bau im März 2013 fertiggestellt ist, liegen auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern in dem neuen Zentrallager 35.000 verschiedene Artikel für den Sanitär-Großhandel und Handwerksbetriebe bereit, die die Firma Lange in ganz Norddeutschland beliefert. Zurzeit seien es 25.000 Artikel, die an zwei der insgesamt 15 Standorte des Betriebes lagerten. Dort platzten aber die Lagerkapazitäten aus allen Nähten, weshalb ein neuer Zentralstandort gesucht wurde. Quickborn bot sich wegen seiner verkehrsgünstigen Lage geradezu an, sagt Lange. „Die Effizienzsteigerung ist für uns enorm. So schaffen wir es, von nur einem Standort aus unsere Kunden aus dem Sanitär- und Heizungshandwerk in ganz Norddeutschland täglich zu beliefern.“ Transporte zwischen den Lagern entfallen. Eine firmeneigene Flotte mit 22 Lkw stehe zur Auslieferung bereit. Da kam die WEP ins Spiel, die der Firma Lange diese 2,5 Hektar große und verkehrsgünstig gelegene Fläche anbieten konnte.

„Die Effizienzsteigerung ist für uns enorm.“
Christian Lange

Insgesamt 60 Hektar hat die WEP in den vergangenen zwei Jahrzehnten in diesem Gebiet erschlossen und an zahlreiche Gewerbebetriebe weiter veräußert, stellt WEP-Geschäftsführer Harald G. Schroers dar. Vom dritten und letzten Bauabschnitt, der seit etwa zehn Jahren vermarktet wird, seien nun zwei Drittel der neun Hektar großen Flächen vergeben. Sieben Betriebe, darunter mit dem Druckmaschinenhersteller Horizon, der aus Norderstedt kam, auch ein Weltmarktführer, beschäftigen rund 200 Mitarbeiter, erklärt der WEP-Chef.
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