Gute Kleinkindbetreuung

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Justin und Laura sind beide zwei Jahre alt. Im „Tausendfüßler“ werden sie von Ulrike Feige und ihren Mitarbeiterinnen liebevoll betreut. Fotos: Jaeger

Kaltenkirchen übernimmt einen Teil der Ausbildungskosten für Tagesmütter

Kisdorf. Draußen regnet es in Strömen, doch die Stimmung im Haus von Barbara und John Dakin ist prächtig. Drei kleine Kinder, zwischen anderthalb und drei Jahre alt, sitzen im Wohnzimmer, sie spielen und sie quietschen vor Vergnügen. Mitten unter ihnen sorgt Tagesmutter Barbara (53) für gute Laune. Seit September 2011 ist die zweifache Mutter und ehemalige Geschäftsführerin einer familieneigenen Spedition in der Qualifizierung zur sogenannten „Kindertagespflegeperson“ - umgangssprachlich Tagesmutter. Sie hat eine vorläufige Erlaubnis für die Betreuung von fünf Kindern bis Ende 2012.
In ihrem Konzept schreibt Barbara Dakin: „Die Bindung von Vater/Mutter/Kind ist die wichtigste Basis für die Entwicklung des Kindes. Eine gute Bindung erleichtert es, eine Bindung zur Tagesmutter aufzubauen, ohne die sich das Kind nicht wirklich bei mir wohlfühlen kann.“ Ihre Ansprechpartnerin ist Ulrike Feige, die beim „Tausendfüßler“ in Kaltenkirchen seit 2005 den Fachdienst Kindertagespflege betreut. Sie vermittelt nicht nur die passende Tagesmutter, vielmehr finden Tagesmütter bei ihr Unterstützung bei pädagogischen, rechtlichen und organisatorischen Aspekte. Die Qualifikation für die Zielgruppe 50 plus und für Frauen in Elternzeit beinhaltet 160 Unterrichtsstunden und dauert ein Jahr. Junge Mütter und ältere Frauen mit erwachsenen Kindern und Senioren können professionell in der Tagespflege tätig sein. Sie benötigen ein Führungszeugnis, eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung, kindgerechte Räumlichkeiten und eine Pflegeerlaubnis.
200 Euro zahlt der Kreis
„Wichtig für angehende Tagesmütter sind Freude im Umgang mit Kleinkindern und Erfahrung in der Kindererziehung“, sagt Ulrike Feige, die im „Tausendfüßler“ bis 2008 ehrenamtlich gearbeitet hat. „Sie müssen wissbegierig sein und bereit, sich fortzubilden.“ Bewerber/-innen sollten bedenken, dass sie psychisch und physisch belastbar sein müssen und die Familie in ihre Entscheidung mit einbeziehen.“ Die Ausbildung kostet 500 Euro, 200 Euro übernimmt der Kreis. Die Gemeinde Alveslohe bezuschusst die Kursgebühren. (rj)
Ulrike Feige, 9-12 Uhr, Tel.: 04191-9190927
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