Helferbörse geht online

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Monika Zwetkow und Wolfgang Banse sitzen vor einem Bildschirm, der die Internetseite der Ehrenamts-Börse zeigt, mit diesem Angebot soll die Arbeit des Freiwilligenforums ergänzt werden. Foto: Fuchs

Suchen und Finden: Freiwilligenforum mit neuer Plattform

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt. Das Freiwilligenforum mit seinen 80 ehrenamtlichen Helfern gibt es schon länger. Doch jetzt will Wolfgang Banse, Vorsitzender des Kriminalpräventiven Rates, eine Online-Börse für das Ehrenamt einrichten. Jeder, der Hilfe braucht oder sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich unter
www.ehrenamt-norderstedt.de anmelden.
Erste Wünsche sind da
„Der Bedarf ist da“, sagt er. Die ersten konkreten Wünsche seien bereits eingegangen. So sucht ein Vater dringend eine Leihoma oder einen Paten-
opa für seinen fünf Jahre alten Sohn. Ein Boßelverein will eine Jugendabteilung aufbauen und braucht dafür einen Geräte- und Jugendwart. Die Initiative „Plan haben“ des Kriminalpräventiven Rates könnte noch Unterstützung gebrauchen.
Auch die ersten Angebote von Helfern sind eingegangen. So bietet ein Rechtsanwalt kostenlos seine Beratung für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen an.
Im Idealfall würden so Angebot und Nachfrage sofort zusammenkommen können, ist Banse überzeugt. „Die Verbindung wird sofort online hergestellt.“ Allerdings müsste sich jeder Teilnehmer zunächst mit Namen und E-Mail-Adresse anmelden, damit die Weitergabe der vertraulichen Daten gegenseitig geschützt sei, erklärt der Polizeibeamte im Ruhestand.
Online als Zusatzangebot
Banse versteht diesen Service als Zusatzangebot für die Dienste des Freiwilligenforums, das seit 1999 unter der Leitung von Brigitte Maaß und Monika Zwetkow Hilfesuchende und Helfer zusammenbringt. Dies geschieht allerdings noch althergebracht über telefonische Vermittlung.
Banse möchte diese überwiegend sozialen Dienste auch auf Aktivitäten in der Freizeit ausweiten, sodass sich irgendwann eine Art Rundum-Versorgung freiwilliger Dienste ergeben könnte, wenn sich genügend Menschen fänden, die diese Aktion unterstützten.
Leute, die dafür in Frage kämen, gebe es genügend in Norderstedt, weiß Monika Zwetkow aus ihrer jahrelangen Arbeit im Freiwilligenforum. „Es gibt so viele, die sich bei uns melden und fragen, was sie ehrenamtlich tun können.“

Hausaufgabenhilfe, der Besucherdienst im Stadtmuseum und die Pflege des Stadtarchivs: Das sind unter anderem Aufgaben der 80
Helfer. Zudem greifen sie Alleinerziehenden unter die Arme oder erledigen kleine Reparaturen
. (bf)
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