Hier hat Bildung eine Zukunft

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Feierten die Umstrukturierung der Beruflichen Schule Norderstedt zum eigenständigen Berufsbildungszentrum: Schulleiterin Ina Bogalsky und Landrätin Jutta Hartwieg. Foto: Fuchs

Kreisberufsschule wird zum Berufsbildungszentrum

Norderstedt. Die berufliche Schule des Kreises Segeberg in Norderstedt ist jetzt ein eigenständiges Berufsbildungszentrum (BBZ). Mit einer offiziellen Einweihungsfeier mit Minister Ekkehard Klug und Landrätin Jutta Hartwieg vollzog die Norderstedter Bildungseinrichtung, die 3125 Berufsschüler von 141 Lehrkräften in den verschiedensten Berufszweigen und schulischen Bildungsgraden ausbildet, diese organisatorische Neustrukturierung.
„Wir gewinnen dadurch eine rechtliche Eigenständigkeit, die uns und unseren Schülern zugute kommen wird“, ist Schulleiterin Ina Bogalsky überzeugt. So könnte die Schule als Anstalt öffentlichen Rechts nun eigenständig neue und innovative Lehrkräfte einstellen, Partner in der Wirtschaft akquirieren und Sponsoren einwerben.
„Das wird den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Norderstedt stärken. Es ist ein Meilenstein für unsere Zukunft“, ist Ina Bogalsky überzeugt. Entsprechend lautet das Motto des BBZ: „Wo aus Bildung Zukunft wird.“
So fördert der Kreis Segeberg dieses wie auch das BBZ in Bad Segeberg, die andere Berufsschule, die jetzt zum Berufsbildungszentrum ernannt wurde, jährlich mit 3,8 Millionen (Bad Segeberg) und 3,4 Millionen Euro (Norderstedt). „Wir werden unser Bestes geben, um verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen“, versprach BBZ-Geschäftsführerin Bogalsky ihrer Verwaltungsratsvorsitzenden Hartwieg.
„Es ist richtig, dass die Kompetenz vor Ort gebündelt wird“, sagte die Landrätin zum neuen BBZ. „Wir erhalten auf diese Weise mehr Qualität in der Berufsausbildung bei gleichem Budget.“
Auch Norderstedts Dezernentin für Schule, Jugend und Soziales, Anette Reinders, begrüßte diese Veränderung an der Kreisberufsschule. Anders als es ein bekannter Song der englischen Rockband Pink Floyd („we don’t need no education“) ausdrücke, brauchten wir nicht weniger, sondern mehr Bildung, sagte Reinders. „Berufsschule war gestern.“ Heute käme es darauf an, Bildungsangebote breit aufzustellen und zu vernetzen, indem man andere Bildungsträger, Betriebe und öffentliche Einrichtungen als Kooperationspartner gewänne, um den Schülern und Auszubildenden neue, moderne und passgenaue Bildungsangebote machen zu können.
„Aus Sicht der Stadt Norderstedt kann ich alle Beteiligten zu diesem Schritt nur beglückwünschen“, sagte Anette Reinders und zitierte den chinesischen Philosophen Tschuang-Tse, der gesagt hätte: „Willst du für ein Jahr vorausplanen, so baue Reis an. Willst du für ein Jahrzehnt vorausplanen, so pflanze Bäume. Und willst du für ein Jahrhundert planen, so bilde Menschen.“ (bf)
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