Hilfe fürs Frauenhaus

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Pastor Gunnar Urbach zeigt die Pins. Den erhält jeder, der etwas für den Neubau gibt

Spender für Neubau erhalten Pinnadel. 100.000 Euro nötig

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt. Die kleine weiß-gelbe Anstecknadel soll zum begehrten Objekt in Norderstedt werden, hofft Pastor Gunnar Urbach. Das Symbol für das neue Frauenhaus ziert den Pin, den die Unterstützergruppe ab sofort als „Dankeschön“ für alle Spenden ab 10 Euro ausgibt.
„Mit diesem Pin kann jeder seine Verbundenheit mit dem Projekt zeigen“, erklärt Urbach. Er unterstützt als Kommunikationsprofi die Sammlung der noch fehlenden 100.000 Euro für das geplante neue Frauenhaus. Seit Dezember hat der Unterstützerkreis mit seiner Schirmherrin, Stadträtin Anette Reinders, bereits rund 10.000 Euro durch Spendenaktionen und Kollekten in den Kirchengemeinden zusammen bekommen. Mit dem Geld soll vor allem die Innenausstattung des neuen Hauses mit 25 Plätzen für Frauen und Kinder finanziert werden.
„Ich hoffe, dass durch die Pins noch mehr Leute das Projekt unterstützen“, verspricht sich Urbach von der Aktion. Vorgestellt wurde der kleine Anstecker zuerst am Wochenende im Herold Center, wo die Unterstützer mit einem Infostand für das Projekt warben.
Neben Geldspenden hofft die Gruppe auch auf größere Sachspenden für die Inneneinrichtung. Das Haus soll insgesamt 1,37 Millionen Euro kosten. Einen Großteil tragen Stadt, Kreis, Land und Träger gemeinsam. Aber noch fehlen eben die 100.000 Euro. Um diese Summe zusammen zu bekommen, hatte sich im Dezember eine Gruppe aus Privatleuten, öffentlichen Personen, Vertretern kommunaler Einrichtungen und Politik gebildet.
Sie wirbt unter anderem in sozialen Netzwerken. „Darüber haben wir auch die ersten Angebote für Benefizveranstaltungen bekommen“, erzählt Urbach. So kommt das Ensemble Merlini am Freitag,
14. März, 18 Uhr, in die Paul-Gerhard-Kirche (Altes Buckhörner Moor 16-18). Der Eintritt ist frei. Das Konzert steht unter dem Titel „Alles redet itzt und singet“, gespielt werden Stücke von Johann Sebastian Bach, Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach.
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