Ideen fürs Gewerbegebiet

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EgNo-Chef Marc-Mario Bertermann: Wir wollen die Unternehmer am Nettelkrögen zusammenbringen und einen besseren Service für die Mitarbeiter bieten. Foto: Fuchs

Entwicklungsgesellschaft EgNo will Anregungen umsetzen

Norderstedt. Das Gewerbegebiet Nettelkrögen im Süden Norderstedts soll attraktiver werden. Spätestens in drei Jahren, wenn sich die Zentrale von tesa film mit 800 Mitarbeitern am Nordport-Gelände ansiedeln wird, muss dieses Gebiet eine bessere Busanbindung und Kindergarten-Betreuung vorweisen. Das war eine der Bedingungen dafür, dass der Beiersdorf-Konzern überhaupt das fünf Hektar große Gelände an der Niendorfer Straße in Norderstedt erworben hat, um seine überaus erfolgreiche Klebemittelsparte aus Hamburg dorthin zu verlagern.
Um ein erstes Echo von den dort bereits vorhandenen Gewerbetreibenden zu erhalten, hat jetzt Marc-Mario Bertermann, Geschäftsführer der Norderstedter Entwicklungsgesellschaft (EgNo) 40 Unternehmer zu einem Gespräch eingeladen. Dabei gab es eine Reihe von Anregungen, die nun umgesetzt werden sollen.

So wünschten sich einige Betriebsleiter vom Gewerbegebiet Nettelkrögen von der Stadt eine bessere Ausschilderung, beispielsweise durch ein Schild an der Niendorfer Straße, auf dem ähnlich wie an der Oststraße die ansässigen Unternehmen oder Werksverkäufe aufgeführt sind. „Ein modernes Schild mit QR-Code wäre gut“, sagte Christian Hofmeister von der Jens Gottschalk GmbH. „Viele haben heute ein Smartphone und könnte darüber sofort Kontakt aufnehmen.“ Es sei auch höchste Zeit, dass das Gebiet Nettelkrögen eine eigene Homepage entwickle, schlug Peter Schmidt vor, Geschäftsführer der Kappa Deutschland GmbH. „Dann wäre man mit einem Klick im Gewerbegebiet.“
Gute Anbindung
Besonders wichtig aber sei die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und eine Möglichkeit für die Mitarbeiterinnen, ihre Kinder betriebsnah betreuen zu lassen. So ist sich Sebastian Palzkill von Sysmex sicher: „Kitaplätze werden von unseren Mitarbeiterinnen bestimmt nachgefragt.“ Der für tesa geplante Kindergarten stieß auf großes Interesse, resümiert Bertermann. „Nun werden wir die Betriebe fragen, wie viele Plätze sie tatsächlich benötigen.“ Auch die ÖPNV-Anbindung wurde als stark verbesserungswürdig bezeichnet. Um den genauen Bedarf zu ermitteln, solle ebenfalls eine Befragung der in Nettelkrögen ansässigen Unternehmen klären, kündigt der EgNo-Chef an. Dabei würden selbstverständlich auch die Betriebe vom Nordport mit eingebunden. Für die meisten Teilnehmer stand nach der Unterredung fest: Die Gemeinschaft der Unternehmer am Nettelkrögen braucht eine Struktur. Ob dies ein Verein, eine Interessensgemeinschaft oder ein Zusammenschluss am besten organisieren könnte, soll ein nächstes Treffen Ende August klären. Unternehmer Peter Kaste glaubt: „Eine gemeinsame Klammer, unter der sich die Unternehmer aus Nettelkrögen zusammenfinden, ist eine gute Idee. Dieses Treffen war ein guter Anstoß.“ (bf)
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