Kita „Tannenzwerge“ will Familienanlaufpunkt werden

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Franziska (vorne), Frederik und Jette testen den neuen Bewegungsraum, der auch bei schlechtem Wetter Platz zum Toben bietet Foto: now

Einrichtung trennt Klein- und Vorschulkinder

Norderstedt Haben Einjährige und Vorschulkinder wirklich die gleichen Bedürfnisse? Die Kita Tannenhof in Garstedt hat die Frage jetzt mit einem deutlichen Nein beantwortet und die Konsequenzen gezogen. Ab sofort heißt der Neubau an der Schillerstraße „Tannenzwerge“ und ist nur noch für die Kleinsten bis zu drei Jahren gedacht. Damit hat Karina Jungsthöfel, seit September Leiterin für beide Standorte der Kita, ein Ende unter das Kapitel „Familiengruppe“ gezogen. Bisher wurden die Kinder in altersübergreifenden Gruppen betreut, im Neubau und am ursprünglichen Standort Ecke Siedlerweg. Jetzt sind dort 95 Elementarkinder von drei bis sechs Jahren untergebracht. Die „Tannenzwerge“ sind mit 40 Kindern in vier Krippengruppen ausgebucht. „Die Kleinen haben hier mehr Ruhe, das Haus ist mehr wie ein Nest“, freut sich Jungsthöfel über die neue Aufteilung, mit der ihr Team seit April bis jetzt zur offiziellen Eröffnung schon Erfahrung gesammelt hat. Außerdem hat die Kita einen Familientreff eingerichtet. „Wir wollen uns nach außen öffnen“, erklärt Jungsthöfel. Gemeint sind Beratungsstunden für Eltern, aber auch Treffs mit Nachbarn bei Informationsveranstaltungen oder Flohmärkten. Andrea Cramer, Leiterin der „Tannenzwerge“, möchte einen Familienanlaufpunkt entwickeln. (now)
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