Klimaschutz

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Holte den Wettbewerb nach Norderstedt: OB Grote.

Erstes Projekt der „Zukunfts-Werk-Stadt“ realisiert

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt. Die frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt konnten Gerda Meister und ihre Mitstreiter nicht schrecken. Gemeinsam pflanzten sie auf dem Gelände des Norderstedter Betriebshofes in der Friedrich-Ebert-Allee zwölf Obstbäume. Dies war der Auftakt einer Aktion für mehr Straßengrün in Norderstedt.
„Norderstedt soll grüner werden“, kündigte Gerda Meister an. „Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, das Straßenbegleitgrün zu verbessern.“
Diese Obstbaum-Pflanzaktion ist das erste Projekt der Zukunfts-Werk-Stadt des Bundesumweltministeriums, an dem sich die Stadt Norderstedt mit 14 anderen Städten in Deutschland um den Titel der Umwelthauptstadt bewirbt.
Bis März nächsten Jahres muss Norderstedt eine Reihe von konkreten Umwelt- und Klimaschutz-Projekten entwickelt und umgesetzt haben. 250.000 Euro stellte die Bundesregierung Norderstedt für diese „Zukunfts-Werk-Stadt“ zur Verfügung.
Zielsetzung dabei sei, bis 2040 zur emissionsfreien Stadt zu werden, formuliert Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote die Vision. Das heißt, in den nächsten 30 Jahren soll in Norderstedt nicht mehr Energie verbraucht als erzeugt werden.
In mehreren Workshops, zu denen die Verwaltung im Sommer zur Teilnahme aufrief, wurden mit engagierten Bürgern Ideen und Konzepte entwickelt, wie dieses Ziel erreicht werden kann.
Dort bildete sich die Arbeitsgruppe Stadtgrün um Gerda Meister, die mit gezielten Anpflanzungen den CO-2-Ausstoß neutralisieren will. „Es ist erwiesen, dass selbst Kleinstbiotope zur Verbesserung des Klimas beitragen“, weiß die resolute Rentnerin. Zudem würden mehr Bäume und Pflanzen in der Stadt die Artenvielfalt von Pflanzen und Insekten steigern, ergänzt Ingrid Niehusen, die dieser neunköpfigen Arbeitsgruppe angehört.

Bäume erst der Anfang

Die Obstbäume beim Betriebs-amt sollen erst der Anfang sein. Überall dort, wo das Straßengrün nur spärlich wachse wie in der Heidberg- oder Ulzburger Straße, würden bald weitere Stauden, Pflanzen und Bäume folgen, kündigte Gerda Meister an. Finanziert werden diese Projekte aus dem Fördertopf des Umweltministeriums. (bf)
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