Koronarsport

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Susanne Damaske (M.) trainiert mit Senioren Foto: tm

Für Susanne Damaske eine Herzenssache

Quickborn Ein Herzinfarkt muss nicht das Ende aller sportlichen Bewegung sein. Oftmals trauen sich Patienten nach einem Infarkt aber nicht, wieder in Bewegung zu kommen. In den vier Koronarsport-Gruppen des TuS Holstein Quickborn lautet das Motto daher „Fordern, nicht überfordern“. Geleitet werden sie von Susanne Damaske.
Mitmachen können alle, die einen Herzinfarkt hatten, eine nachgewiesene Herzschwäche, einen Stent (Gefäßstütze) oder einen Herzschrittmacher haben. Die Gruppen, die Damaske betreut, sind in unterschiedliche Belastbarkeiten der Teilnehmer eingeteilt.
Es gibt eine Übungsgruppe, in der die Herzen der Teilnehmer unter 75 Watt belastet werden. In einer anderen Trainingsgruppe, machen die Männer und Frauen Übungen, die das Herz mit mehr als 75 Watt belasten. „Bei denen muss ich dann eher auf die Bremse treten“, sagt Susanne Damaske.
Die Übungsleiterin ist für die Gruppen im Rehazentrum zuständig. Sie sorgt mit Aufwärmspielen, Übungen mit Dondo-Bällen oder wohl dosierten Kraftübungen dafür, dass ihre Klienten wieder fit werden. Regelmäßig wird der Puls kontrolliert, welcher den Belastungsgrad einfach aber effektiv dokumentiert.
Susanne Damaske weiß um die Wichtigkeit der Gruppen. „Unser Sport ist dazu da, dass die Teilnehmer wieder Lebensfreude bekommen“, sagt sie. Training ist immer mittwochvormittags im Rehazentrum und donnerstags in der Lilli-Henoch-Halle. Anmeldungen: 04106 / 621 397. (tm)
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