Masterplan für glückliche Menschen

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Sie arbeiten an einer Gesamtstrategie: Birgit Harpering (v.l., ev. Familienbildungsstätte), Verena Wegener (Familienzentrum), Amtsleiterin Sabine Gattermann, Liane Simon (Frühförderung) und Kita-Beraterin Heike Rieger Foto: Blume

Familienpolitik: Norderstedt soll Modellkommune werden

Norderstedt Von frühen Hilfen und Frühförderung über Familienzentren und Familienbildungsstätten bis hin zu Kitas hat Norderstedt eigentlich alles zu bieten, was sich Eltern in der Unterstützung für sich und ihren Nachwuchs wünschen – allein in den Übergängen vom einen zum anderen Angebot hakt es. Nicht mehr lange, denn die Stadt ist als Modellkommune ins Förderprogramm „Qualität vor Ort“ aufgenommen worden. Das Bundesfamilienministerium, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die Schweizer Jacobs Foundation unterstützen bundesweit 20 Kommunen für zwei Jahre, in denen kommunale Gesamtstrategien jeweils gemeinsam von den Trägern vor Ort erarbeitet werden. Ziel ist, die Qualität der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung zu verbessern, damit Familien, Kinder und Fachleute davon profitieren können. „Wir sind in Norderstedt gut vernetzt, dennoch hat bisher jeder Akteur sein eigenes Konzept“, sagt Sabine Gattermann vom Amt für Schule, Sport und Kindertagesstätten. „Wir möchten Unterstützungsmöglichkeiten abstimmen und für Eltern durchschaubar machen, damit sie sich nicht in der großen Angebotsmenge verlieren.“ Ein Masterplan soll her, damit Familien und Kinder nicht durchs Netz fallen. Die Norderstedter Steuerungsgruppe legt zunächst den Focus auf die Bedarfe der Eltern. „Durch steigende Geburtenzahlen und verstärkte Berufstätigkeit von Frauen möchten wir wissen, ob unsere Angebote noch zeitgemäß sind“, erläutert Sabine Gattermann. Verena Wegener vom Familienzentrum Harksheide ergänzt: „Betreuung und Beratung muss vom Kleinen ins Große übertragen werden, denn nur glückliche Eltern haben auch glückliche Kinder.“ (blu)
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