Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

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Sie wollen Frauen für Politik begeistern und fit machen: die Gleichstellungsbeauftragten Sabine Schaefer-Maniezki (v.l.,Kaltenkirchen), Svenja Gruber (Henstedt-Ulzburg) und Claudia Meyer (Norderstedt) Foto: Blume

Landesweite Initiative zeigt Möglichkeiten auf und baut Hürden ab

Von Claudia Blume
Norderstedt
Frauen haben in der Bevölkerungsstatistik knapp die Nase vorn: Sie liegen mit 51 Prozent vor den Männern. In der Politik sieht es dagegen anders aus. Auf Länderebene stellen sie lediglich ein Drittel, in Kommunalparlamenten sogar nur ein Viertel aller Politiker – in Norderstedt immerhin 37 Prozent. Die landesweite Kampagne „Im echten Norden – mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ möchte nun mehr Frauen für die Arbeit in Gemeinde- und Stadtvertretungen begeistern. In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein und dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung bieten die Gleichstellungsbeauftragten von Norderstedt, Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg diverse Seminare an. Am 4. und 5. November beleuchtet Susanne van Engelen, Dozentin an der Fachhochschule Kiel, im Rathaus Norderstedt die Facetten erfolgreicher Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Klappern gehört zum Geschäft“, sagt Claudia Meyer, Norderstedts Gleichstellungsbeauftragte. Die Seminare sind für Neueinsteigerinnen als auch für aktive Politikerinnen geeignet. „Politik ist auch Frauensache. Mit dem richtigen Know-how und einem effektiven Netzwerk darf es für Frauen keine Ausreden geben mitzuwirken. Bei Bedarf bieten wir sogar Kinderbetreuung an“, so Claudia Meyer.

Informationen und Anmeldungen bei den Gleichstellungsstellen Norderstedt Telefon 040/535 95 106, Henstedt-Ulzburg Telefon 04193/963 170 und Kaltenkirchen
Telefon 04191/939 152, Seminarkosten: 30 Euro


Weitere Infos: Frauen in der Kommunalpolitik
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1 Kommentar
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Elke Noack aus Rahlstedt | 25.10.2016 | 16:17  
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