Neubau für 2016 geplant

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Die Visualisierung zeigt, wie der Anbau der Grundschule aussehen soll Animation: Kleinschmidt Architekten Norderstedt

Mensa und Räume für den Ganztagsbetrieb an der Schule Immenhorst

Von Victoria Kirjuschkin
Norderstedt
Ab nächstem Schuljahr wird für die Jungen und Mädchen an der Grundschule Immenhorst eine Früh- und Nachmittagsbetreuung für alle Jahrgänge
1 bis 4 geboten. Die Einrichtung an der Grenze zwischen Hamburg und Norderstedt im Süden des Stadtteils Harksheide plant dafür einen Anbau an das bestehende Gebäude, das in den 50er-Jahren errichtet wurde.
Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist groß. Laut Stadtsprecher Bernd-Olaf Struppek werden dort ab neuem Schuljahr etwa 120 Kinder für die Ganztagsschule angemeldet. Die pädagogische Betreuung übernimmt die Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungs gGmbH (BEB) wie auch an den Grundschulen Heidberg, Glashütte, Gottfried-Keller-Straße und Falkenberg, die bereits Ganztagsschulen sind. Dafür soll das Schulgebäude um einen Anbau erweitert werden.
Durch einen Laubengang werden Alt- und Neubau miteinander verbunden. In dem eingeschossigen Gebäude sollen künftig die Mensa und ein Teil der Gruppenräume sein.

Eingeschossiges Gebäude geplant


Die Norderstedter Architekten Kleinschmidt wurden mit der Planung und Ausführung des Projektes beauftragt. Ursprünglich war ein zweigeschossiger Neubau geplant. Politiker und Architekten kamen zum Schluss, dass sich ein ebenerdiges Gebäudes für Grundschulkinder besser eignet.
Knapp 1,8 Millionen Euro soll der Ausbau kosten, das sind 282.000 Euro mehr als ursprünglich dafür vorgesehen. Für Reinigung, Wartung oder Energiekosten werden weitere 42.000 Euro pro Jahr kalkuliert. Eine ursprünglich geplante zweigeschossige Bauweise wäre sogar noch teurer geworden, da dort unter anderem ein Lift und ein Treppenhaus nötig gewesen wären. Die Mitglieder im Ausschuss für Schule und Sport haben den Mehrkosten in ihrer Sitzung vergangene Woche zugestimmt.

Neubau soll im Sommer 2016 fertig sein


Ab Mai soll der Bauantrag gestellt werden, im Juni erfolgt die Ausschreibung für die einzelnen Gewerke. Mit dem Bau geht es voraussichtlich 2016 los. Bis zur Eröffnung des insgesamt 885 Quadratmeter großen Neubaus im Sommer 2016 werden die Kinder in Containern betreut und unterrichtet. „Der bisherige Container der Gemeinschaftsschule Harkheide wird zur Grundschule Immenhorst umgesetzt“, sagt Stadtsprecher Bernd-Olaf Struppek. Außerdem werden die bisherigen Betreuungsräume weiter genutzt.“
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