Norderstedt schafft kostenloses P+R ab

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Die Stadt Norderstedt will ab Mitte 2017 Parkgebühren einführen Foto: cb

60 Automaten werden aufgestellt. Einführung für Mitte 2017 geplant

Von Claudia Blume
Norderstedt
Spätestens Mitte 2017 soll es mit kostenlosem Parken in Norderstedts Einkaufsquartieren vorbei sein. Das von der Verwaltung vorgestellte Konzept für Parkraumbewirtschaftung sieht 60 Gebührenautomaten in öffentlichen Garagen und auf Parkplätzen vor. Nach einer Wirtschaftlichkeitsberechnung wird der jährliche Gewinn 350.000 Euro betragen. Investitionen in Höhe von 1,35 Millionen Euro für Automaten, Schilder und Bauarbeiten würden sich bereits innerhalb von vier Jahren amortisieren. In allen stark frequentierten fünf Parkgaragen, auf den Parkplätzen des Rathauses, am Bahnhof Quickborner Straße sowie am Stadtpark greift die P+R-Regelung: zwei Euro pro Tag, zehn Euro pro Woche, 40 Euro im Monat. Am Schmuggelstieg und am Harksheider Markt kostet Parken einen Euro pro Stunde. In der Rathausallee, auf der Ulzburger Straße, am Glashütter Markt sowie vor dem TaLa-Treff wird für einige Stellplätze ebenfalls ein Euro pro Stunde fällig. Auf anderen Flächen als auch um die Moorbekpassage und Am Exerzierplatz genügt bis maximal zwei Stunden eine Parkscheibe. Nach erster Vorstellung fand das Konzept großen Zuspruch in der Politik, jedoch wurden auch Änderungsvorschläge angeregt, wie etwa eine „Brötchentaste“ für kostenloses Kurzparken. Am 17. November wird der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr final über die Umsetzung beschließen.
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2 Kommentare
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Gerd P. aus Norderstedt | 22.10.2016 | 19:45  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 25.10.2016 | 09:38  
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