Öko-Siedlung in Garstedt

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Animationen: Planungsgemeinschaft Blauraum/Arbos, Repro: now

Stadt plant an der U-Bahnstation Richtweg vier Solarhöfe mit 211 Wohnungen

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt Am Garstedter Dreieck ist trotz bestehender Bebauungspläne aus dem Jahr 2011 noch kein Spatenstich erfolgt. Dafür gibt es jetzt einen ersten Entwurf für den nord-östlichen Bereich am U-Bahnhof Richtweg.
In einer Ausschreibung setzte sich der Entwurf der Hamburger Planungsgemeinschaft Blauraum/Arbos durch. Der Entwurf (B-Plan 305) sieht vier Solarhöfe vor. Einen auf dem Gelände westlich der Bahnstrecke und drei nördlich des Richtweges. Insgesamt könnten hier laut Planer 211 Wohneinheiten entstehen. 30 Prozent davon als geförderter Wohnraum. Damit hat sich der Entwurf mit der geringsten Wohnungszahl durchgesetzt. Die anderen drei Bewerber wollten in dem Gebiet bis zu 286 Wohneinheiten schaffen.
Der jetzige Entwurf sieht drei bis viergeschossige Bauten plus Staffelgeschoss vor. Im Bereich vor dem Bahnhof sollen eine Bäckerei, ein Kiosk und eine Kita integriert werden. Allerdings wäre nur ein Teil des Entwurfes sofort umsetzbar. Alle Planer bezogen auch die Fläche nördlich des Richtweges in ihre Skizzen mit ein.
Pikant: Hier wohnen schon seit vielen Jahren Menschen in Einfamilienhäusern, deren Grundstücke nun auch überplant werden. Das macht den Hausbesitzern Angst, wie in Gesprächen mit den Fraktionen und bei Diskussion in sozialen Netzwerken deutlich wird.
„Eine Verdrängung der Anwohner durch Enteignung oder ähnliche Maßnahmen wird es nicht geben“, versichert Patrick Grabowski, der für die SPD im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr sitzt. Der nächste Planungsschritt folgt voraussichtlich nach der Sommerpause: Dann gibt es eine öffentliche Informationsveranstaltung für die Betroffenen.
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