Orientierungslauf im Wald: mit Köpfchen, Kompass und Karte

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Horst Buhmann an einem der Posten, die Läufer auf ihrer Strecke passieren müssen Foto: tm
Von Thomas Maibom
Norderstedt. Wenn sich am Sonntag, 31. August, die Orientierungsläufer im Unterholz von Quickborn-Heide messen, wird es turbulent im Wald. Der Sportverein TuRa Harksheide veranstaltet die 35. Auflage des Norderstedter Orientierungslaufs. Rund 50 Athleten haben sich angemeldet.

Besondere Variante des Laufsports

Orientierungslauf ist eine anspruchsvolle Variante des Laufsports. „Ich habe mit Langstreckenlauf angefangen, bin Marathons gelaufen. Dann habe ich Orientierungslauf ausprobiert und mich anschließend geärgert, dass ich das nicht schon viel früher gemacht habe“, erzählt Horst Buhmann, der dieses Jahr für die Streckenlegung verantwortlich zeichnet.
Was diesen Sport in Buhmanns Augen so interessant macht, ist, dass der Kopf die ganze Zeit gefordert ist. „Du kannst nicht einfach loslaufen, dann rennst du an den Posten vorbei. Du musst die ganze Zeit die Augen offen halten. Und wenn du zu langsam bist, dann wirst du von den anderen Läufern überholt“, beschreibt Buhmann seinen Sport. Beim Orientierungslauf werden im Wald sogenannte Posten versteckt. Die Läufer bekommen eine Karte, auf der die Posten und die Reihenfolge, in der sie die anlaufen müssen, eingezeichnet ist. An den Posten holen sie sich einen elektronischen Stempel ab.

Es gibt acht verschiedene Strecken

Starter können sich nach dem Gruppenstart nicht einfach an einen anderen Läufer ranhängen und diesen auf der letzten Strecke ins Ziel überholen.
„Ich habe acht verschiedene Strecken gelegt“, sagt Horst Buhmann mit einem verschmitzten Lächeln. Und wer denkt,die Posten mit ihren auffälligen rotweißen Markierungen seien einfach zu finden, der täuscht sich. „Gerade hier im Wald gibt es Ecken, da kannst du fünf Meter neben einem Posten stehen und den nicht sehen“, sagt er. Es gilt also die Karte mit den Markierungen sehr genau zu lesen. Die Veranstalter arbeiten bei ihren Wettbewerben eng mit den Förstern und der Verwaltung zusammen. Wenn beispielsweise Waldbereiche gesperrt sind, dann wird diese Gegend auf der Karte als „No-go-Area“ markiert. Und der Orientierungslauf ist nicht allein auf den Wald beschränkt. In Dänemark gibt es beispielsweise Veranstaltungen, die in den Nordseedünen stattfinden und in Hamburg wird auch in der HafenCity gesucht und gelaufen.

Zwei bis sieben Kilometer Streckenlänge

Die Veranstaltung des Sportclubs TuRa Harksheide findet am 31. August, 9.45 Uhr statt. Die Streckenlängen reichen von zwei bis sieben Kilometern. Sportler, die mitmachen wollen, müssen sich bis Mittwoch, 20. August, unter t 040/ 522 31 12 anmelden.

Weitere Infos online unter bruno-online.de.
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