Per Bus zum Traum-Job

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Am Counter wurden Pässe für die Unternehmen verteilt, die jeder besuchte Foto: blu

19 Norderstedter Firmen präsentierten sich potenziellen Auszubildenden

Von Claudia Blume
Norderstedt
Zum zweiten Mal gingen Schüler der Abschlussklassen weiterführender Schulen auf Nachtschwärmer Jobtour, organisiert von der Entwicklungsgesellschaft Norderstedt (EgNo), Barmer GEK, Sparkasse Holstein und Norderstedt Marketing. 19 Unternehmen hatten die Chance sich und drei Ausbildungsberufe vorzustellen, „in der Hoffnung potenzielle Azubis zu gewinnen“, wie Elektroinstallateurmeister Rainer Wiening betonte. „Für die künftigen Schulabgänger ist dieser Abend eine Möglichkeit, sich über eine Vielfalt von Berufen zu informieren, Einblicke in Firmen und die dortige Arbeitsatmosphäre zu bekommen und herauszufinden, was zu den eigenen Interessensgebieten passt. Immerhin sind noch rund 200 Ausbildungsplätze für 2016 noch nicht besetzt“, sagte Keno Kramer, Sprecher der EgNo. 350 Schüler hatten sich für das Event angemeldet, 300 von ihnen kamen über einen roten Teppich ins European Surgical Institute (ESI) in Glashütte. Von dort aus ging es per Shuttle-Bus in jeweils zwei Unternehmen, die erst zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben wurden.
Für Finn Pagalies standen die Verwaltung der Stadt Norderstedt sowie Elektro Alster Nord auf dem Programm. Der 18-Jährige macht im kommenden Jahr sein Abitur am Copernicus-Gymnasium und belegt das Wirtschaftsprofil. „Ich will vorerst nicht studieren, sondern arbeiten und Geld verdienen. Deshalb möchte ich eine Ausbildung machen, gerne etwas Kaufmännisches.“
Bus Nummer vier brachte ihn und 19 weitere Interessenten zum Rathaus, wo sie von Sprecher Hauke Borchardt und Ausbildungsleiterin Maike Ravn erwartet wurden. Sechs Azubis führten die Gruppe durch mehrere Abteilungen und erklärten ihre Berufsbilder vom Verwaltungsfachangestellten über Bauzeichner bis zum Bachelor of Arts in Allgemeiner Verwaltung. Nach 60 Minuten ging’s retour ins ESI, um anschließend auch das zweite Unternehmen zu besuchen.
Finn war von den Berufschancen im Rathaus begeistert: „Strukturelles Arbeiten und die Vielfältigkeit der Aufgaben gefallen mir sehr gut, . Jetzt ärgere ich mich im nachhinein, dass ich bereits eine Bewerbung fertig gemacht, sie jedoch nicht abgegeben habe – schade, für nächstes Jahr sind alle Ausbildungsplätze bereits vergeben.“
Die 16-jährige Angelina war abervon den Möglichkeiten ihres ersten Besuchs-Unternehmens nicht so überzeugt. „Technisches Produktdesign klingt zwar spannend, ist aber leider sehr mathematisch. Ich sehe mich eher in der Werbung oder in den Medien und bin gespannt, was die Firma ‚akquinet‘ zu bieten hat“, erklärte die Schülerin, die in der zwölften Klasse des Lise-Meitner-Gymnasiums das ästhetische Profil belegt hat.
Elektromeister Wiening zog dagegen ein positives Resümee. 15 junge Leute führte er an diesem Abend durch sein Unternehmen: „Drei von ihnen hatten echtes Interesse und wollen sich auf drei freie Ausbildungsplätze bewerben.“
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