Platz für 500 Neubürger

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Panos Memetzidis (v.l.), Felix Thermann, Wolfgang Weinschrod, Klaus Göttsche, Ulrich Knees, Friederike Walter, Thomas Köppl, Stefan Krohn, Burkhard Schmütz und Bernd Stöver stehen auf dem Platz, wo künftig die ersten 30 Häuser entstehen werden.Foto: Fuchs

Startschuss für Baugebiet in Quickborn-Heide

Von Burkhard Fuchs
Quickborn. Bürgermeister Thomas Köppl und Vertreter der Landes-Entwicklungs-Gesellschaft (LEG) gaben jetzt den Startschuss für den ersten von vier Bauabschnitten an der Ecke Bahnstraße/Lerchenweg. Hier im sogenannten „Bermuda-Dreieck“ von Quickborn-Heide sollen in den nächsten drei Jahren 170 neue Wohneinheiten für etwa 500 neue Bürger entstehen. Die LEG hat die 14 Hektar Fläche von fünf Eigentümern erworben und investiert jetzt acht Millionen Euro in den Grunderwerb und die Erschließung. Etwa 130 Einfamilien- Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser sollen hier bis 2016 errichtet werden.
„Bermuda-Dreieck“ hieß dieses landwirtschaftlich genutzte Gebiet zwischen Bahnstraße und Friedrichsgaber Straße viele Jahre deshalb, weil es lange schwierig war, es zu überplanen, erklärt Friederike Walter, Fachbereichsleiterin für Stadtentwicklung. Bis 2011 die ersten drei Eigentümer an die Stadtverwaltung herantraten und sagten, sie würden es gerne mit der LEG in Bauland verwandeln. Dann ging alles relativ schnell und jetzt ist der Bebauungsplan 104 baureif. Die ersten beiden Bauabschnitte sollen noch in diesem Jahr vermarktet und zum Teil schon bebaut werden. Der dritte folgt 2014, der vierte voraussichtlich 2016. „Aber vermutlich geht das alles viel schneller“, glaubt Köppl.
Das bestätigen die Aussagen von LEG-Projektleiter Stefan Krohn: „Wir haben bereits, ohne dass wir groß Werbung gemacht haben, eine sehr gute Nachfrage.“ Bauwillige aus Quickborn, dem Umland und sogar aus Hamburg hätten sich bei der Kieler Gesellschaft gemeldet, die aktuell zehn Bauprojekte für 1900 Wohneinheiten vor allem im südlichen Schleswig-Holstein vermarktet. Mit den anderen Bauprojekten wächst Quickborn so innerhalb von sechs Jahren um gut 1000 Leute auf knapp 22.000 Einwohner.
„Wir wollen junge Familien ansiedeln, um unsere Kindergärten und Schulen auszulasten und um die Stadt demografisch fit zu machen für die nächsten 25 Jahre“, sagt Köppl.
Als erstes werden nun 30 Baugrundstücke auf dem 2,5 Hektar großen Feld verkauft. Vor allem Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser sollen hier entstehen. Die Baugrundstücke würden zwischen 550 und 850 Quadratmeter groß sein und 180 Euro je Quadratmeter kosten, stellte LEG-Generalbevollmächtigter Klaus Göttsche dar. Interessenten könnten sich direkt an die LEG-Zentrale in Kiel wenden, (Tel.: 0431/546 84 24). Im späteren Verlauf der Bebauung seien an der Ecke Bahnstraße/Friedrichsgaber Straße auch Geschossbauten sowie „nicht störendes Gewerbe“ geplant, sagte Fachbereichsleiterin Walter.
Besonders attraktiv dürfte dieses sehr verkehrsgünstig gelegene Wohngebiet für jene Menschen sein, die im benachbarten Gewerbegebiet Halenberg arbeiten, vermutet Fachbereichsleiterin Walter.
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