Risiko Verpackung

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Heike Vogel, Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale Foto: now

Verbraucherzentrale lädt zu Vortrag ein

Norderstedt Jedes Jahr geben die Deutschen pro Kopf rund 350 Euro für Verpackungen aus, etwa die Hälfte davon für Lebensmittelverpackungen. Heike Vogel, Ökotrophologin und Mitarbeiterin der Norderstedter Verbraucherzentrale, sorgt sich über die Menge an Verpackungen und deren Verwendung. Gerade erst wurde bekannt, das etwa neun Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren schwimmen, ein Nachteil von immer mehr Einzelverpackungen. In einem Vortrag am Mittwoch, 24. Juni, 14 Uhr, im Rathaus, (Sitzungssaal 2) will Heike Vogel auch auf Gefahren von Verpackungen hinweisen. „Wer diese nutzt, um andere Lebensmittel darin aufzubewahren oder sie sogar erhitzt, weiß nicht, wie der Kunststoff reagiert“, erklärt sie. Sie will über die Vor- und Nachteile verschiedener Verpackungsmaterialien aufklären und auch zeigen, worauf Verbraucher beim Einkauf und der Lagerung von Lebensmitteln achten sollten.
Die Fachfrau ist sicher: „Stoffe der Verpackung gehen immer auch auf Lebensmittel über“, daher rät sie zur Vorsicht bei Kunststofftüten, -kartons oder - bechern. Weil inzwischen sogenannte „intelligente“ Verpackungen auf dem Markt sind, will Vogel auch über Produkte sprechen, die direkt in ihren Behältnissen erhitzt oder eingefroren werden können. „Wichtig ist, die Angaben zu Temperatur und Wattzahl beim Erhitzen unbedingt ernst zu nehmen“, sagt sie. „Sonst drohen Gesundheitsrisiken.“
Sie wird auch über Ungewöhnliches sprechen, wie Kunststoffdeckel als Puddingform zu verwenden oder Hähnchen auf einer Bierdose zu Grillen.
„Was glauben Sie, was bei 200 Grad mit Blech und Farben im Hähnchen passiert?“, sagt die Expertin. Eintritt frei. (now)
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