„Spielplatzpiraten“ entern Norderstedt

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Danilo (l., 8), Andreas (8) und Connor (6) sind von der neuen Bewegungsbaustelle begeistert, in der Balancierschrägen, Wippen und Klettertürme entstehen können Foto: Blume

Das Spielmobil wartet montags auf dem Spielplatz hinterm Herold-Center auf Kinder

Von Claudia Blume
Norderstedt
Danilo, Andreas und Connor schleppen multifunktionale Kisten und Bänke, um daraus einen Kletterparcours zu bauen. Für die drei Jungs ist die Bewegungsbaustelle der Hit des neuen Spielmobils „Spielplatzpiraten“ der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Der bunte VW Crafter mit dem fröhlichen Regenbogen- und Sterndesign ergänzt ab sofort den bekannten „Fidibus“, der nun ausschließlich in Friedrichsgabe und Harksheide unterwegs sein wird. Jeden Montag zwischen 15 und 18 Uhr halten die mobilen „Spielplatzpiraten“ in Garstedt auf dem Spielplatz hinterm Herold-Center nahe der Bücherhalle sowie freitags am Spielplatz hinterm Glashütter Einkaufszentrum in der Mittelstraße.

Spiel, Spaß und Integration

An Bord sind diverse Fahrzeuge, Hüpfbälle, Sandspielzeug, Wippen, Jonglage- und Ballspielsets, Pedalos – die kreative Bewegungsbaustelle und eine Klötzchen-Werkstatt, in der aus Stapelhölzern einzigartige Bauwerke entstehen. Zudem stehen die Sozialarbeiter Kai Rickert, Mario Ritzmann und Marion Müller bei Fragen und Problemen den jungen Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. „Mit dem Spielmobil regen wir Kinder in ihrer Freizeitgestaltung an und sorgen für Spiel, Spaß und Integration. Pro Haltepunkt erreichen wir etwa 60 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren“, sagt Carsten Reichentrog vom Jugendamt. Rund 30.000 Euro ließ sich die Stadt Norderstedt das neue Fahrzeug kosten. 5000 Euro spendierte der Lions Club Norderstedt für die Folierung des Außendesigns. Das entstand über einen Gestaltungswettbewerb an sechs Grundschulen aus 300 Vorschlägen. „Wir haben uns bereits am Fidibus beteiligt und möchten die hervorragende Sozialarbeit weiterhin unterstützen“, so die „Löwen“ Mario Fejes und Dieter Wendt. Den Innenausbau übernahmen junge Geflüchtete über das Förderprojekt „Jugend stärken im Quartier“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Europäischen Sozialfonds.

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