Stromtrasse: Widerstand bis zur höchsten Ebene

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Quickborn. Bürgermeister Thomas Köppl rechnet nicht damit, dass die 380.000-Volt-Höchstspannungsleitungen, in Kürze errichtet werden. Die Firma Tennet plant in unmittelbarer Nähe von Häusern und einer Schule 70 Meter hohe Starkstromleitungen zu errichten (wir berichteten). Diese Annahme bestätigt auch Unternehmenssprecher Alexander Greß. „Wir werden jetzt nichts in Quickborn forcieren“, sagte er. Zudem betonte Köppl, sich unbedingt für den Gesundheitsschutz seiner Bürger einzusetzen. Falls die Stadt mit ihrer Klage vor dem Verwaltungsgericht scheitere, werde sie das Bundesverfassungsgericht anrufen, kündigte Köppl an. „Das sind wir unseren Bürgern schuldig.“ Bislang habe das Gerichtsverfahren die Stadt etwa 50.000 Euro gekostet. (bf)
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