Technologie im Amt

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Heike Feig und Norbert Weißenfels testen das Aufrufsystem Foto: now

Termine und Wartezeiten auch online

Als eine von acht Kommunen wurde Norderstedt in einem deutschlandweiten Wettbewerb des Bundesinnenministeriums als „Modellkommune E-Government“ ausgewählt.
Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote will diese Chance nutzen: „Es geht darum, dass Bürger, Unternehmen und Verwaltung dank digitaler Technologie bestmöglich miteinander kommunizieren können.“
Ein erster Schritt ist der Einsatz einer neuen Technologie im Bürgeramt. Wer einen Termin braucht, um einen Personalausweis oder Reisepass zu beantragen, kann wie bisher im Amt ein Ticket ziehen und dort warten oder von zu Hause auf die aktuellen Wartezeiten schauen und wenn er an der Reihe ist, im Amt erscheinen. Wer mobil oder am heimischen Computer einen Termin bucht, kann auch gezielt einen Zeitpunkt auswählen. In jedem Fall gibt es ab sofort immer die aktuelle Wartezeit zu sehen, entweder auf dem Bildschirm im Rathaus oder online. Einzige Einschränkung: „Der Service klappt nur während der Öffnungszeiten“, sagt Norderstedts IT-Chef Norbert Weißenfels. „Vordrängeln geht nun auch nicht mehr“, erklärt Heike Feig, Leiterin des Bürgeramtes. „Wer zuerst eine Nummer zieht, ist auch zuerst dran.“
Jetzt muss das System erst einmal lernen, wie viel Zeit es pro Bürger einplanen muss. „Wir starten im Fünf-Minuten-Takt. Mit jedem Bürgerbesuch wird das System genauer“, so Weißenfels. Neben den für Norderstedter sichtbaren Änderungen soll E-Goverment vor allem auch zur Digitalisierung von Akten führen. „Wir haben 17.000 Abfallakten in Papierform“, so Weißenfels. „Wenn die digitalisiert sind, spart das Papier und Zeit. (now)
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