Verlängerung in Sicht

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Ein Stück Wald ist bereits gerodet, die Schneise für die neue Straße geschlagen Fotos: Fuchs

Ab Juli wird an der Oadby-and-Wigston-Straße gebaut

Norderstedt. Die Unterführung der AKN-Bahn am Friedrichsgaber Weg wird schon seit September gebaut und eine große Schneise durch den Rantzauer Forst ist geschlagen. Nun soll von Juli an auch die Oadby-and-Wigston-Straße von der Waldstraße bis zur Ulzburger Straße gebaut werden. Ende 2014 soll die 1,8 Kilometer lange neue Straße fertig sein, sagt Stadtplaner Mario Kröska.
Sie soll die Wohngebiete am Syltkuhlen und dem Friedrichsgaber Weg beruhigen, der künftig eine Sackgasse sein wird. In weiterer Zukunft soll diese Verlängerung weiter bis zur Lawaetzstraße gebaut werden, so dass sie über das Umspannwerk Teil einer östlichen Umfahrung Norderstedts wird, die die Ulzburger Straße erheblich von Verkehr entlasten dürfte.
Zwölf Millionen Euro investiert Norderstedt in dieses Straßenbauprojekt, die Hälfte davon allein für den Trog unter die Bahnstrecke, der den bisherigen Bahnübergang ersetzen wird. Über mögliche Zuschüsse werde noch mit dem Land verhandelt, sagt Kröska. Bis zu drei Millionen Euro erhofft sich die Stadt aus Bundesmitteln. „Im Moment finanziert es die Stadt allein.“
Die neue Oadby-and-Wigston-Straße wird 7,50 Meter breit sein und an beiden Seiten jeweils einen drei Meter breiten Geh- und Radweg haben. Von der Waldstraße bis zum Trog soll eine 3,50 Meter hohe Wand die Anwohner vor Lärm schützen. In Richtung Wald wird es einen vier Meter hohen Schutzzaun für die Fledermäuse geben.
Für die Verkehrsregelung wird an der Kreuzung Waldstraße/Oadby-and-Wigston-Straße eine Ampel gebaut. „Einen Kreisverkehr haben wir geprüft. Aber der würde nicht funktionieren“, sagt Kröska. In Höhe Reihershagen wird ein Fußgängerüberweg mit Ampel eingerichtet.
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