Weihnachten bei Frau von Bressensdorf

Anzeige
Elisabeth von Bressensdorf und ihr Terrier Piccolo vor dem Weihnachtsbaum im Rathaus-Foyer.Foto: R. Jaeger

Ein thailändischer Stabsoffizier und seine Freundin werden zu Gast sein

Henstedt-Ulzburg. „Ich freue mich jedes Jahr wieder auf das Weihnachtsfest“, sagt Elisabeth von Bressensdorf (67). Henstedt-Ulzburgs 1. Stellvertretende Bürgermeisterin bekommt hohen Besuch. Ein thailändischer Stabsoffizier, der an der Führungsakademie der Bundeswehr in Blankenese einen Lehrgang absolviert, und seine Freundin haben die Einladung der Familie dankbar angenommen.
„Ich bereite rechtzeitig alles vor“, kündigt die Gastgeberin, die in Prag geboren wurde und in Passau aufwuchs, an. „Am Heiligabend essen wir bei Kerzenschein und leiser Musik Fondue, am
1. Weihnachtstag kommt ein leckerer Entenbraten auf den Tisch.“
Für ihren Westhighland-Terrier Piccolo hat sie auch ein leckeres Menü in Vorbereitung: frisch zubereitete Innereien von der Ente. Ein Weihnachtsbaum steht nicht im Wohnzimmer, dafür eine große Vase mit geschmückten Kiefernzweigen. Das war früher in ihrem Elternhaus anders. „Damals hatten wir stets einen prächtig geschmückten Baum“, erinnert sich Elisabeth von Bressensdorf. „Meine Schwester und ich spielten Klavier und sangen Weihnachtslieder wie ‚Kling, Glöckchen, klingelingeling.‘“
Am Heiligabend servierte ihre Mutter stets böhmischen Kartoffelsalat, den sie am Tag zuvor zubereitet hatte. Und nachts besuchten sie die Christmette. Als Elisabeth sieben Jahre alt war, wünschte sie sich eine Eisenbahn, doch der Weihnachtsmann brachte ihr „nur“ eine Puppe. „Das sind Erinnerungen, die ich nicht vergessen werde“, sagt sie. (rj)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige