Ausbildung für Sehbehinderte

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Kreis. Das Landesförderzentrum Sehen, Schleswig (LFS), unterstützt seit 1987 sehgeschädigte Jugendliche in Schleswig-Holstein in der Berufsbildung am Wohnort. In dieser Zeit hat sich die Vielfalt neuer Ausbildungsmöglichkeiten auf über 80 Berufsbilder ausgeweitet.
„Ging man früher davon aus, dass für sehbehinderte Menschen maximal fünfzehn Berufsbilder infrage kommen, können wir rückblickend – nach 25 Jahren – feststellen, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern mit Sehschädigung inzwischen über 80 Berufe individuell erschließen konnten“, sagte der Förderzentrumsleiter des LFS, Josef Adrian, anlässlich der Erneuerung einer Kooperationsvereinbarung mit der Regionaldirektion Nord. Im Zentrum stehen kaufmännische und verwaltende Ausbildungsberufe. „Wichtig ist mir jedoch“, so Sven Hinrichsen, Bereichsleiter in der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, „dass auch Ausbildungen im Handwerk, etwa zum Koch, Bäcker oder Kfz-Mechatroniker wohnortnah durchgeführt werden.“ Aktuell werden 900 Kinder und junge Menschen vom LFS landesweit unterstützt.
140 von ihnen nutzen Angebote der Berufsorientierung oder absolvieren eine schulische oder betriebliche Ausbildung. (pi)
u Weitere Informationen zum Landesförderzentrum Sehen unter
www.sfs-schleswig.de und zu Fördermöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de
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